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Ukraine Calling – Europäische Jugendleiter*innen Austausch und Aufbau des Dialoges

Kategorie: Die Anderen

Das Seminar „Europäische Jugendleiter*innen - Austausch der Erfahrungen, Aufbau des Dialoges – Ukraine Calling“ hat zum Ziel, ein Netzwerk von ukrainischen, polnischen und deutschen NGOs zu bilden, um gemeinsamen Wissens- und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen, vor allem im Bereich der historisch-politischen Bildung mit dem Schwerpunkt auf demokratische Werte, Zivilgesellschaft und Menschenrechte. Bei zwei Fortbildungsseminaren wird Wissen aus dem historisch-politischen Bereich (mit Fokus auf den 2. Weltkrieg, Holocaust und Erinnerungskulturen vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Entwicklungen) sowie Kompetenzen im Bereich der Leitung von internationaler non-formaler Jugendarbeit vermittelt. Die innovativen Bildungsformate sollen von den Absolvent*innen der Fortbildungen unter Anleitung der IJBS realisiert und bei der Abschlusskonferenz 2019 evaluiert werden. Begleitet wird das Projekt durch die Einladung von Freiwilligen aus der Ukraine in die IJBS. Durch Hospitationen, Teilnahme und Mitmachen bei bi- und trinationalen Projekten in der IJBS sowie bei den IJBS-Veranstaltungen in Kooperation mit der Stadt Oświęcim werden die jungen Menschen auf ihre künftige Arbeit als Leader in den NGOs in der Ukraine und auf die selbständige Leitung internationaler Jugendprojekte vorbereitet.
 
TERMINE
02.-07. Juli 2018 - 1. Teil des Seminars „Dialogisches Erinnern – ist das möglich?“, IJBS Oświęcim/Auschwitz/Polen Aufnahme der Freiwilligen aus der Ukraine in der IJBS 25.-30. November 2018 - 2. Teil des Seminars „Jugendarbeit demokratisch mit Betzavta/Miteinander!“, Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen e.V./Bad Bevensen/Deutschland 2019 - Realisierung der eigenen Projekte von den Absolvent*innen der Seminare 2019 - Abschlusskonferenz zur Evaluation des Projektes und Präsentation der Ergebnisse
 
PROGRAMM IN POLEN
02.07.2018  Anreise der Gruppen bis 16.00 Uhr, gemeinsame Vorstellungsrunde, Erwartungshaltungen zu dem Seminar und der gemeinsamen Arbeit  Gemeinsamer Rundgang durch die Stadt Oświęcim mit Besuch des Jüdischen Museums
 
 03.07.2018  Der 2. Weltkrieg und der Holocaust in der Erinnerungskulturen: Polen, die Ukraine, Deutschland – Arbeit mit der Zeitleiste (Methode Stiftung „Grundlagen der Freiheit“)  Rundgang durch das ehem. Stammlager Auschwitz I  Gemeinsame Auswertung des Tages, Film What our Fathers did + Diskussion zum Film
 
04.07.2018  Entwicklung der eigenen Projekte in Gruppen   Rundgang durch das ehem. Lager Auschwitz II-Birkenau  Gemeinsame Auswertung des Tages   Holocaust in der Ukraine: Babi Yar (Halyna Vasylenko, Project Virtual Guide of Babyn Yar)
 
05.07.2018  Führung durch die Ausstellung Roma. Geschichte und Kultur im Zentrum der Roma in Polen + Diskussion  Entwicklung der eigenen Projekte in Gruppen  Polnisch-ukrainischen Beziehungen heute – „runder Tisch“ mit Expert*innen  Film My friend the enemy + Diskussion zum Film
 
06.07.2018  Fahrt nach Krakau  Polnisch-deutschen Beziehungen heute – „runder Tisch“ im Deutschen Konsulat  Besichtigung der Altstadt und des Jüdischen Viertels mit Besuch des Jewish Community Centre of Krakow, JCC  Gemeinsame Auswertung des Seminars und Abschiedsabend in Krakau *Übernachtung in Krakau
 
07.07.2018  Abfahrt der Teilnehmer*innen

SEMINARSPRACHEN: Polnisch, Deutsch, Ukrainisch, Englisch  (mit Simultanübersetzung)

ZUWENDUNG ZU REISEKOSTEN: Den Teilnehmer*innen aus Deutschland werden die Reisekosten nach Polen laut dem DPJW Reisekostenrechner erstattet. Der höchstmögliche Festbetrag für die Reise nach Polen beträgt 0,10 EUR/km. Der Förderfestbetrag gilt zusammen für Hin- und Rückfahrt der Teilnehmer*innen vom Wohnort bis Oświęcim.

TEILNAHMEGEBÜHR: 60,00 Euro (Seminar in Polen), 60,00 Euro (Seminar in Deutschland)

Anmeldung: bis 31.05.2018 ELŻBIETA PASTERNAK E-MAIL: pasternak(at)mdsm.pl TEL.: 0048 33 843 23 77