Vorstand 2020-2022

Sofia Corsi
1. Vorsitzende

sofia.corsi(at)mitost.org

Alles begann mit einer Einladung einiger türkischer Freund*innen aus Izmir, mich für das Programm Civil Society Exchange zu bewerben. Wir haben uns beworben und wurden auch ausgewählt. Plötzlich fand ich mich umgeben von inspirierenden Menschen im schönen Istanbul wieder. Ich war von den Methoden und der Energie der MitOst-Mitarbeitenden verzaubert und erkannte, dass es einen ganzen MitOst-Kosmos zu entdecken gab. Ich habe dann angefangen, mich in die Aktivitäten des Vereins zu vertiefen, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten und habe seitdem nie aufgehört, aktiv zu sein.

Ohne MitOst hätte ich nie im Sonnenuntergang auf einem Boot iam Bosporus getanzt und vor allem hätte ich viele der großartigen Leute, die jetzt meine Freund*innen und Partner*innen sind, nicht getroffen.

Meine MitOst-Utopie: Ich stelle mir MitOst in 10 Jahren wie einen geschäftigen Bienenstock vor. MitOst wäre dann eine große und verbundene Gemeinschaft aktiver und engagierter Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Ihr Ziel? Die gemeinsame Entwicklung innovativer Ideen auf lokaler und internationaler Ebene für einen Wandel hin zu einer nachhaltigeren und friedlicheren Welt. Als Teil dieses Bienenstocks schafft MitOst Räume und Werkzeuge für gemeinsames Wirken.

Ich arbeite als Managerin für Fundraising- und externe Beziehungen bei ALDA - der Europäischen Vereinigung für lokale Demokratie. Ich netzwerke leidenschaftlich gern und es macht mir große Freude neue Kooperationen aufzubauen, um Organisationen bei der Suche nach Lösungen für ihre Herausforderungen zu unterstützen. Zuvor habe ich fast vier Jahre in Kolumbien gelebt, wo ich eine lokale Organisation, die Post-Konflikt- und Friedensbildungsprojekte durchführt, leitete. Dort war ich auch Leiterin der Entwicklungsabteilung des Medellin Philharmonic Orchestra. Während meines Studiums habe ich mich auf internationale Entwicklungszusammenarbeit mit Schwerpunkt auf arabischer Kultur und Sprache konzentriert. Ich spreche fließend Italienisch, Spanisch, Englisch und Französisch, und verstehe Portugiesisch und ein bisschen Arabisch.

Barbara Anna Bernsmeier
2. Vorsitzende

bernsmeier(at)mitost.org

Alles begann mit einer Projektidee einer Gruppe Münchner Osteuropa-Enthusiasten. Einer Idee, die wie die Faust aufs Auge zur KlickOst-Ausschreibung passte. Der Antrag landete nur im Mittelfeld und zur Förderung kam es nicht, aber ich wurde Mitglied, blieb es und fuhr 2014 erstmals zum MitOst-Festival nach Novi Sad, Serbien. Danach folgten gemeinsame Projekte, viele Treffen, Begegnungen, weitere Festivals und meine Posten im Projektbeirat und im MitOst-Vorstand.

Ohne MitOst hätte ich niemals die Chance gehabt, an der deutsch-polnischen Grenze gegen ehemalige Sportler der 1. Ägyptischen Fußball-Liga ein spannendes Match zu kicken.

Meine MitOst-Utopie: Wir versammeln uns immer noch jährlich zu den Festivals, die noch generationen- und länderübergreifender sind. Unser aktives Netzwerk reicht vom Atlantik bis zum Ostchinesischen Meer. Zum 30-jährigen Vereinsjubiläum 2026 haben wir eine mehrwöchige Zugreise über Kontinente und 9 verschiedene Zeitzonen unternommen, über die überregional in den Medien mit Begeisterung berichtet wurde. Unsere Expertise wird von Politik und Gesellschaft in Europa und darüber hinaus geschätzt und angefragt.

Ich lebe als freie Kultur- und Projektmanagerin in Berlin. Ursprünglich aus Norddeutschland, habe ich in München Literaturwissenschaften und Slawistik studiert. Nach einer Lehrtätigkeit an der Staatlichen Universität Novosibirsk war ich von 2013 bis 2015 Stipendiatin im Programm "Robert Bosch Kulturmanager in der Russischen Föderation" in Wolgograd. 2010 trat ich MitOst bei; 2015-2016 war ich im Projektbeirat aktiv.  

Barna Petrányi
Beisitzer

barna.petranyi(at)mitost.org

Alles begann 2013 mit Tandem, in diesem Rahmen baute ich eine wunderbare Zusammenarbeit und Partnerschaft mit einer Partner*innen in der Türkei und einer Roma-Gemeinschaft in Istanbul auf. Im Laufe der Jahre entstanden mehr und mehr Kontakte und Verbindungen, ich fand neue Partner*innen, und Unterstützer*innen und Freunde im MitOst-Kosmos. Die ganze Reise führte dazu, dass 17. Internationale MitOst-Festival und über 280 Gäste und Freunde 2019 nach Budapest einzuladen.

Ohne MitOst hätte ich nicht so einen weitreichenden und differenzierten Blick auf die Kultur- und Kunstszene Europas und Nachbarregionen. Es wäre mir nicht gelungen, allein so viele Kunstprogramme und -projekte erfolgreich abzuschließen, und ich hätte nicht die Fähigkeiten erworben, die ich brauche, um in der sehr herausfordernden Kunstszene Europas zu überleben und mich zu entwickeln.

Meine MitOst-Utopie: MitOst hat in den letzten Jahren eine Reise begonnen, eine Reise der Transformation und Weiterentwicklung. In naher Zukunft werden sich kulturelle und zivile Akteure noch stärker um gegenseitige Hilfe und Unterstützung bemühen. MitOst wird das Medium dafür sein, die Bühne für Begegnung, Wissensaustausch und Solidarität für uns, die Akteure der aktiven Szene Europas.

Und sonst so? Werte der vergangenen Jahrhunderte sind Gold, Land, Rüstung, Geld und Macht. Werte des 21. Jahrhundert werden Netzwerke, Gemeinschaften und Information sein. Wahrscheinlich werden MitOst und seine Mitglieder in Zukunft auf eine neue Art sehr reich sein ...

Ich bin Gründer und Geschäftsführer der Ungarischen Organisation Pro Progressione. Ich studierte Wirtschaftswissenschaften und arbeitete als Controlling Director bei Sziget Ltd., dem Veranstalter des wichtigsten Outdoor-Festivals in der Region. Nachdem ich als Manager von Cie Pal Frenak, einem bekannten ungarisch-französischen Choreographen und seiner Firma tätig war, gründete ich vor einem Jahrzehnt Pro Progressione. Persönlich bin ich in der Kunstszene aktiv. Ich war bereits Vorstandsmitglied im Verein der Ungarischen Unabhängigen Theater und Mitglied des Beirats des IETM, des wichtigsten europäischen Netzwerks für die unabhängige darstellende Szene.

Yasmin Ouberri
Schatzmeisterin

yasmin.ouberri(at)mitost.org

Alles begann mit dem Wunsch, den MitOst-Kosmos zu erkunden und andere Changemaker kennenzulernen. Als Bosch-Alumni mit einem diversen Netzwerk in arabischen Ländern konnte ich in ein größeres Netzwerk eintauchen, das Menschen über Landesgrenzen hinweg verbindet.

Ohne MitOst wäre mir die Chance verwehrt geblieben, so viele tolle Menschen kennenzulernen, die genauso vernarrt darin sind, in ihrem Kosmos Impulse zu geben und etwas zu bewegen. Meine Teilnahme am MitOst-Festival 2018 in Athen hat mir neue Inspiration zum zivilgesellschaftlichen Engagement in sozial und politisch fragilen Landeskontexten gegeben.

Meine MitOst-Utopie: Der MitOst-Kosmos wächst und wächst und wächst…. und erhält sich seine Einzigartigkeit, diverse Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen Wirkungskreisen so zu vereinen, welche die Idee teilen, dass gesellschaftlicher Wandel möglich ist und diesen leben.

Und sonst so? MitOst ist ein inspirierender Kosmos für mich; ich freue mich darauf auf die Begegnungen und den Austausch, während wir gemeinsam an der Zukunftsvision arbeiten und Konzepte wie shared leadership und Community innerhalb des MitOst-Kosmos entwickeln, neu-denken und leben.

Hanna Kishkurna
Beisitzerin

hanna.kishkurna(at)mitost.org

Alles begann mit einer Freundin aus einem Sommercamp für Freiwillige. Sie gab mir ein Stück Papier, auf dem "MitOst" geschrieben stand und empfahl mir: "Schau mal im Internet nach, vielleicht gefällt es dir." 7 Jahren später fand ich dieses Papier, stöberte auf der Website und beschloss, am MitOst-Festival teilzunehmen. Und deshalb bin ich jetzt hier!

Ohne MitOst hätte ich nie geglaubt, dass jede*r auf sehr einfache und demokratische Weise Teil des Vereinsvorstands werden kann.

Meine MitOst-Utopie 2030 ist, dass wir als große Gemeinschaft auf einer wunderschönen Insel leben. Frieden und Liebe regieren die Welt, Kriege und Katastrophen gibt es nicht mehr. Jede*r kann in eigenen Projekten wirksam sein und sich der eigenen Entwicklung widmen.

Und sonst so? Nur durch Kommunikation, das Verstehen des “Anderen" und durch Respekt gegenüber anderen Menschen können wir miteinander in Verbindung sein!

Ich lebe in Belarus und habe an der Minsker Universität Deutsch und Englisch studiert. Jetzt studiere ich Meteorologie in St. Petersburg. Ich habe lange Zeit in Asien gelebt und mich ehrenamtlich engagiert und an Freiwilligencamps, auch als Teamleiterin und Koordinatorin, teilgenommen. Seit ungefähr 2 Jahren arbeite ich in der belarussischen NGO "Next Stop New Life", wo ich den internationalen Bereich koordiniere.

Joanna Asia Nowosad
Beisitzerin

joanna.nowosad(at)mitost.org

Alles begann mit meiner Teilnahme am regionalen Theodor-Heuss-Kolleg-Programm „Civic Engagement Workshops for Polish, Belarusian, and Ukrainian young activists” im Jahr 2013. Ich blieb als Ehrenamtliche im Netzwerk aktiv und absolvierte ein Praktikum in der Berliner Geschäftsstelle, wo ich den größeren MitOst-Kontext kennenlernen konnte. Dies führte dazu, dass ich 2016/17 Mitglied des Projektbeirats wurde und an den letzten fünf MitOst-Festivals teilgenommen habe.

Ohne MitOst hätte ich nicht zu Gypsyfolk-Musik die Nacht durchtanzt. (meine eindrücklichste Erinnerung an das MitOst-Festival in Budapest 2019)

Meine MitOst-Utopie 2030: eine starke Community und lebendiges Netzwerk von Changemakern, die Brücken zwischen Kulturen, Sprachen und politischen Einstellungen bauen.

Und sonst so? Ich freue mich auf das MitOst-Festival in der Republik Moldau.

Ich komme aus dem polnischen Stettin. Nachdem ich meine Studienjahre in Polen, Österreich, Deutschland und Georgien verbracht hatte, lebe ich nun in Berlin. Ich habe Osteuropastudien in Warschau und Berlin mit einem Schwerpunkt auf ukrainischer Erinnerungspolitik studiert. Meine Leidenschaften sind Sprachen, Reisen und regionale Küche. Ich gehöre zum Moderator*innenpool des Theodor-Heuss-Kollegs. Ich habe Projektmanagement-Erfahrung in Unternehmen, Erfahrungen in der Veranstaltungsorganisation und in der Betreuung von Erasmus+ -Freiwilligen. Außerdem unterstütze ich die Arbeit der NGO Logos Polska in Poznan als Projektberaterin. Im Alltag übe ich mich sehr gern in kreativem Denken.

Info

Die Mitgliederversammlung wählt alle zwei Jahre (Änderung der Vereinssatzung 2016, davor jährlich) einen ehrenamtlich arbeitenden Vorstand. Er koordiniert und leitet die Arbeit des Vereins, vertritt diesen nach außen hin, stellt die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung auf, entwirft den Haushaltsplan, legt die Jahresplanung vor und erstellt einen Jahresbericht.

Geschäftsordnung des Vorstands

Übersicht ehemaliger Vorstände