Projektbeirat

MitOst-Mitglieder können eigene Projekte entwickeln und für die Umsetzung Mentoring und finanzielle Unterstützung von MitOst erhalten. Über die Vergabe von Förderungen aus Vereinsmitteln entscheidet der ehrenamtliche Projektbeirat.

Jeremy Pine

Alles begann mit der Teilnahme von Spacedigger an Tandem Türkei III im Jahr 2015. Nachdem ich an diesem bereichernden Programm teilgenommen hatte, habe ich mit MitOst sowohl als Ehrenamtlicher und auf Honorarbasis an verschiedenen Projekten zusammengearbeitet.
Ohne MitOst hätte ich nicht die Möglichkeit gehabt, so ein breites Spektrum von Aktivisten und Künstlern aller Couleur kennenzulernen, welche die Kluft zwischen dem Kulturellen und dem Politischen in Europa, Asien und Afrika überwinden.
Meine MitOst Utopie ist, dass alle MitOst-Programme sowohl geografisch als auch thematisch erweitern würden, so dass MitOst zu einem der wichtigsten globalen Zentren für die Verbindung von Akteuren der progressiven Zivilgesellschaft und Kreativität wird. Dazu gehört auch, noch mehr Unterstützung von staatlichen Akteuren und größeren privaten Stiftungen zu gewinnen.
Und sonst so? Ich bin dankbar für die Möglichkeit, mehr darüber zu erfahren, wie MitOst funktioniert und möchte dazu beitragen, dass kleine Organisationen Zugang zu Finanzierung und zum MitOst-Netzwerk mit seiner Vielzahl von Experten erhalten.

Cornelia Püschel

Alles begann mit meiner Zeit als Lektorin an der Uni in 西安 / Xi’an.
Ohne MitOst hätte ich nicht das Bildungsprogramm Perspektivwerk.eu aufbauen und die Zeit nach meinem Lektorat so stark als Teil einer Gemeinschaft genießen können. Ich hätte nicht Georgien und Słubice besucht und weniger bereichernde Gespräche geführt.
Meine MitOst-Utopie: MitOst als wahrhaft globale NGO, die Diversität widerspiegelt.
Und sonst so? Ich bin Politikwissenschaftlerin und hab ein offenes Ohr für alle, die gemeinsam global und in Eurasien in großen und kleinen Strukturen die Gesellschaft von morgen gestalten wollen.

Dominik Stenzel

 

 

Alles begann mit RuhrstadtTräumer 2015.
Ohne MitOst hätte ich nicht ein solches Interesse für Interkulturellen Austausch. Und wüsste nicht was ich für Möglichkeiten habe, etwas zu verändern.
Meine MitOst-Utopie: Eine rege Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Regierungen und MitOst. (Jeder ist MitOst-Mitglied! :D)
Und sonst so? Ich habe unglaublichen Spaß am Lernen, Erkunden und Entdecken. Ich hoffe, dass sich bald mehr Leute trauen ein wenig mehr Abenteurer zu sein.

Dominik Stenzel studiert angewandte Informatik in Duisburg, Deutschland. Er nahm 2015 an dem Programm RuhrstadtTRÄUMER teil und engagiert sich seit dem dafür. 2016 wurde er Mentor und 2017 Seminarleiter für das Programm. Zudem ist er Vorstandsmitglied des TraumWerkStadt e.V..

David Vondráček

Alles begann mit dem MitOst-Festival in Budweis 2011.
Ohne MitOst hätte ich nicht Khinkali in Georgien gegessen. Nette Leute und ihre NGO-Arbeit kennengelernt.
Meine MitOst-Utopie: Dass wir uns gewissermaßen selbst überflüssig machen? Dass die Werte, die MitOst-Mitglieder leben, selbstverständlich werden und keiner speziellen Förderung mehr bedürfen.
Und sonst so? Als Musikwissenschaftler ist es mir wichtig, dass Kunst nicht in Elfenbeintürmen eingesperrt wird. Sie hat schon immer die Kraft gehabt, Menschen zusammenzubringen.

Frank Weiße-Bartos

Frank verschlug es nach seinem Hochschulabschluss in Literatur nach Tschechien, wo er nun schon seit mehr als 20 Jahren seinen Lebensmittelpunkt hat. Zu MitOst kam er 1998 über ein mit anderen MitOst-Mitgliedern gemeinsam durchgeführtes Festival. Auf der Mitgliederversammlung (MV) 2004 in Vilnius wurde er in den ersten Projektbeirat gewählt. In den Jahren 2016 und 2017 auf den MV‘s in Tbilisi und Frankfurt/Oder – Slubice wurde Frank erneut in den Projektbeirat gewählt.
Aktuell ist er Vorsitzender eines von ihm ins Leben gerufenen Vereins in Tschechien. Er absolvierte Kurse (Projektmanagement, Interkulturelle Kommunikation u.ä.) und sammelte praktische Erfahrungen über von ihm organisierte internationale Projekte wie Festivals und Workshops. Frank gibt Workshops wie "Theater der Unterdrückten" und "Intuitives Schreiben".

Info & Kontakt

Kontakt Projektbeirat: projektbeirat(at)mitost.org

Der Projektbeirat besteht aus derzeit fünf von der Mitgliederversammlung für ein Jahr gewählten Personen, die über langjährige Projekterfahrung verfügen, und einem Mitglied des Vorstandes.

Was macht der Projektbeirat?

Der Projektbeirat nimmt unter projektbeirat(at)mitost.org Anträge und Anfragen zu Projekten entgegen und prüft, ob sie den formalen Kriterien für MitOst-Projekte (Förderbedingungen) entsprechen. Jedes angenommene Projekt bekommt eine/n Mentor/in, der/die sich mit dem Projektleiter in Verbindung setzt und ihn bis zur Antragsstellung sowie bis zum Projektabschluss berät.

Auch wer noch keinen Antrag ausgefüllt hat, sondern bislang nur eine Idee hat, aus der einmal ein Projekt entstehen könnte, kann sich gerne an den Projektbeirat wenden.

Mehr Infos zur Projektförderung findet ihr hier.
Lust als Projektbeiratsmitglied zu kandidieren? Hier gibt es Infos...