Salon Alt-Moabit

Im Berliner Zimmer unserer Geschäftsstelle laden wir regelmäßig zum lockeren Austausch ein über Themen, die uns interessieren: Über Kultur und Kulturen, Engagement und gesellschaftliche Fragen.

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13. Februar 2017: Strategies for Diverse Societies - International Practices

Today’s societies are as diverse as the people who shape them. Cities change constantly, they are characterised by pluralism in many different ways. Despite this fact, polarisation and social exclusion are on the rise. What do societies need in order to become (more) inclusive? Which methods and approaches help promoting the potential of diversity? And how do international practitioners meet the challenges they face while advocating open societies? 

Guests:
We invite you to join and tackle these questions in an interactive discussion with German NGO representatives (among others: Über den Tellerrandbi´bakInitiative Haus der Statistik) and around 30 experts from European, Asian and North-African countries who are active in the fields of diversity management and inclusion: at the first MitOst Salon Alt-Moabit (Berlin) in 2017.

Let's exchange and learn from queer activists in Georgia and Belarus, from initiatives for women entrepreneurship models in Morocco, from Romanian and French academics working on migration issues, or an Ukrainian advocating equality for disabled people.

When: Monday, 13 February 2017. Start: 7.30 p.m. Admission: from 7 p.m. 
Where: MitOst e.V., Alt-Moabit 90, 10559 Berlin, Germany (U9 Turmstraße)

Moderators: Matthias Haberl and Serra Özhan. Event language: English.

This MitOst Salon takes place in the frame of the II. European Forum – Active Citizenship “Diversity and Inclusion” - a project of MitOst and Federal Agency for Civic Education.


31. Januar 2016: Neue Zivilgesellschaft – neue Formen der Zusammenarbeit

Was braucht die neue Zivilgesellschaft, die in Zeiten der Krise gerade europaweit entsteht? Und welche Formen der Zusammenarbeit braucht sie?
Ein Gespräch mit Mirijam Meixner (Flüchtlinge Willkommen), Simon Kiepe (POC 21) und Philip Horst (Zentrum für Kunst und Urbanistik). Moderation: Darius Polok.
Wir wollen gemeinsam über Entwicklung von Engagement hinzu Initiativen und Organisationen reflektieren. Wir wollen schauen, was unterwegs passiert: wie entsteht die Idee, was motiviert tatsächlich aktiv zu werden, was beeinflusst die Wahl der Organisationsform, wie funktioniert die Zusammenarbeit mit anderen. Anschließend wollen wir in die Zukunft blicken und diskutieren welche Rollen wir als zivilgesellschaftliche Akteure haben werden und was wir gemeinsam bewegen können.

Wann? 30. Januar 2016, Start des Salons um 19:00 Uhr, offen ab 18:30 Uhr
Wo? Alt-Moabit 90, 10559, Berlin U9 Turmstraße

Mirjam Meixner von Flüchtlinge Willkommen
Das Projekt vermittelt geflüchtete Menschen in Wohngemeinschaften. Das Vermittlungsangebot wird in weitere europäische Länder übertragen – ein Beispiel für eine Initiative von Aktivisten, die an einem konkreten Bedarf ein Lösungsangebot entwickelt hat und nun vor den Herausforderungen der Verstetigung und Skalierung steht. Das Projekt wird durch den Ideenwettbewerb "Advocate Europe" gefördert.

Philipp Horst vom Zentrum für Kunst und Urbanistik
Das Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) ist ein neuer, unabhängiger Denk- und Produktionsraum im ehemaligen Güterbahnhof Moabit in Berlin. Von mobilen künstlerischen Interventionen zu einem lokalen Hub für die Nachbarschaft – ein Beispiel für einen sogenannten "local synergiser". Das ZK/U wurde im Rahmen von dem Programm Actors of Urban Change gefördert.

Simon Kiepe von POC 21
Wie wollen wir morgen leben? In einem vielversprechenden und innovativen Format ermöglichte das Innovationscamp POC21 des Berliner Sozialunternehmens OpenState und der französischen Organisation OuiShare das echte Ausprobieren von neuen Lebensformen basierend auf Open Source Modellen. Junge Tüftler entwickeln in einem französischen Innovationcamp umweltschonende Produkte. Die POC-21-Produkte sind kopierbar, reparabel, ressourcenarm und dezentral herzustellen. Zukunft selbst gemacht – ein Beispiel für ein taktisches Netzwerk, eine startegische Community und eine Plattform für Kollaboration. Das Projekt wird durch den Ideenwettbewerb "Advocate Europe" gefördert.


10. November 2015: Flüchtlinge in Europa – Eindrücke und persönliche Erfahrungsberichte aus Griechenland und Ungarn

Wir laden euch zu einem informellen Austausch und einer Diskussion rund um die Flüchtlingsthematik ein. Zu Gast sind Loukas Bartatilas aus Athen und Virág Major aus Budapest. Beide berichten von ihren persönlichen Eindrücken und Erfahrungen im Bezug auf die Flüchtlingssituation in Griechenland und Ungarn.

Wann? 18:00 Uhr, 10. November
Wo? MitOst e.V., Alt-Moabit 90, 10559 Berlin

Loukas Bartatilas lebt in Athen und Berlin. Mit seiner Arbeit erkundet er urbane Kultur durch Interaktionen zwischen Menschen und öffentlichem Raum. Nach seinem Abschluss in Public Art an der Bauhaus-Universität Weimar entwickelt er als freier Künstler partizipative künstlerische und soziale Initiativen in vergessenen Räumen.
Loukas ist diese Woche zu Besuch in Berlin und würde gerne seine persönlichen Eindrücke zur Flüchtlingssituation in Griechenland schildern. Loukas stammt von der griechischen Insel Samos. Bei seinem Besuch im August sprach er mit vielen Inselbewohnern und seiner Mutter, die als eine von vielen Helfern die Flüchtlinge auf der Insel mit Essen versorgt. Jeden Tag kommen in Samos Boote mit Flüchtlingen an.

Virág Major hat internationale Beziehungen und Kunstmanagement in Budapest studiert. Von 2006 bis 2007 arbeitete sie als Koordinatorin für das Festival Imigrarte in Portugal. Nach ihrer Rückkehr nach Ungarn machte sie sich als Mitarbeiterin der Galerien Art Factory und B55 mit der jungen zeitgenössischen Künstlerszene Budapests vertraut. Bevor sie Robert Bosch Kultumanagerin bei der dOCUMENTA(13) war, leitete sie das Gemeinschafsgarten Projekt vom KÉK (Zentrum für Zeitgenössiche Architektur) in Budapest. Zur Zeit ist sie als Kulturmanagerin und Assitentin des Direktores im Vasarely Museum Budapest tätig. Sie beschäftigt sich freiberuflich vor allem mit künstlerischen Projekten, die gesellschaftliche Relevanz haben, die Kunst in einem breiteren Sinn angehen. Sie begeistert sich besonders für garten-bezogene Kunst, zu diesem Thema erschien dieses Jahr die von ihr editierte Publikation unter dem Titel Reap and Sow: issuu.com/katarina_sevic/docs/reap_sow_web
Virág ist zurzeit im Zuge der Konferenz "A Soul for Europe" in Berlin zu Gast. In den letzten Monaten reiste Virág oft zwischen Ungarn und Deutschland hin und her. So bekam sie die Situation der Flüchtlinge und die Hilfskampagnen rund um den Budapest Keleti pályaudvar hautnah mit.


21. Mai 2014: Putinismus – Ein Gespräch mit Aleksander Morozov über Russlands Weg der letzten Jahre

Photo: Hajo Obuchoff/MitOst

Gemeinsam wollen wir versuchen in die innere Logik des Putin-Systems zu schauen. Dabei richten wir den Blick auf die Entwicklung der russischen Gesellschaft in den letzten Jahren. Von der Bewältigung der wirtschaftlichen Krise, über die Reaktionen auf die oppositionellen Stimmen, der Entwicklung neuer geopolitischer Vorstellungen hin zu der Schließung der russischen Gesellschaft gegenüber europäischen Werten und der Öffnung Richtung Osten.

Unter "Putinismus" verstehen wir das politisch-ideologische Metakonzept, dem die einflussreichen Akteure in Russland folgen. Wir fragen uns: Denkt Russland weiterhin in Kategorien der Sowjetunion? Gibt es einen Masterplan in den Köpfen politischer Eliten? Wie sieht die außen- und innenpolitische Strategie aus? Und wie erfolgreich ist man bei der Umsetzung? Welche innenpolitischen Auswirkungen hat das für Russland und den Rest der Welt? Wir wollen ein Update geben und eine Prognose wagen. >>Mehr | по-русски

Wann? 21.5.2014, ab 18.30 Uhr

Wo? Alt-Moabit 90, 10559 Berlin; U-Bahnstation Turmstraße U9

Gast: Aleksander Morozov, Philosoph, Analytiker und Politikwissenschaftler, Publizist und kritischer Geist in Moskau. Morozov ist Chefredakteur des „Russian Journal“ und schreibt für Slon.ru, Colta.ru, Forbes.ru, OpenSpace.ru, Gefter.ru und andere Medien.


21. Februar 2014: Diskussion über aktuelle Ereignisse in der Ukraine

Trolleybus des bürgerschaftlichen Engagements, Simferopol, 2011

Der Maidan in Kiew steht in Flammen. Seit Ende November wird die Ukraine von Massenprotesten erschüttert. In Kiew und weiteren Städten streiten die Bürger um die Zukunft ihres Landes. Auslöser für die anhaltenden Proteste war der Stopp der ukrainischen Regierung das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union zu unterzeichnen. Seit dem geht es um das Verhältnis der Ukraine zu Europa. Am Abend des 18. Februars eskaliert die Situation. Es kommt zu schweren Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Eine Entspannung und eine politische Lösung sind bislang nicht in Sicht. MitOst lädt zu einem Gesprächsabend mit den beiden Ukrainerinnen Oleksandra Bienert und Nataliya Schapeler ein. Die beiden Co-Initiatorinnen der Euromaidan Wache Berlin berichten von den aktuellen Ereignissen in der Ukraine. Dr. Roman Dubaevych war in den letzten Tagen in der Ukraine und erzählt von seinem dortigen Besuch und der Stimmung im Land. Gezeigt werden Film von Babylon'13 /Cinema of civil protest.

Bis lange in die Nacht hinein haben wir über die Rolle der neuen Helden und die Notwendigkeit des Trauerns als Grundlage für eine tiefe Veränderung gesprochen. Dabei konnten wir nicht absehen, welche Veränderungen schon am folgenden Samstag auf uns warten. Wir senden all unseren Partnern und Freunden in der Ukraine unsere herzlichsten Grüße und wünschen dem Land eine friedvolle Zukunft.

Wann: 21. November 2014, ab 19.00 Uhr geöffnet, Beginn 19.30 Uhr

Wo: MitOst e.V. – Alt-Moabit 90, 10559 Berlin (3. Stock) Anfahrt

Gäste: Oleksandra Bienert, "PRAVO. Berlin Group for Human Righst in Ukraine". Sie initiierte die Euromaidan Wache Berlin mit. Diese wurde von Ukrainern in Berlin organisiert und berichtet aktuell über die Proteste in der Ukraine.

Nataliya Schapeler, Politikwissenschaftlerin und ebenso Mitinitiatorin der Euromaidan Wache Berlin.

Dr. Roman Dubasevych, Kulturwissenschaftler, Freie Universität Berlin: „Euromaidan als kultureller Katalysator“


15. Januar 2014: Preisverleihung kultur-im-dialog.moe

Kulturprojekte schaffen Anlässe für besondere Begegnungen und Dialog. Im Rahmen der Ausschreibung kultur-im-dialog.moe wurden 2013 zwei Projektvorhaben gefördert, die in der ungarischen Hauptstadt Budapest und in der türkischen Hauptstadt Istanbul genau dies in den Mittelpunkt ihrer Arbeit rückten. Im August wurde in Budapest das Neue Museum für Bienen eröffnet. In Istanbul begibt sich das Projektteam auf die Suche nach den Auswirkungen von städtischen Verdrängungsprozessen in dem multikulturellen Stadtteil Fener-Balat. Es wird an einem Theaterparcours gearbeitet, der unterschiedlichen Bewohnern eine Stimme gibt und die Geschichte des Viertels erzählt. Sowohl in Ungarn als auch in der Türkei ist die Gesellschaft im Moment in zwei Lager gespalten. Beide Projekte legten besonderen Wert darauf, mithilfe der Kunst einen Dialog zwischen unterschiedlichen Gruppierungen innerhalb ihrer Gesellschaft anzuregen. Gemeinsam mit den Projektinitiatoren und euch wollen wir der Frage nachgehen, welche Rolle Kunst und Kultur spielen, wenn es gilt, einen innergesellschaftlichen Dialogprozess zu initiieren.
kultur-im-dialog.moe ist ein Wettbewerb, den MitOst in Kooperation mit der Schering Stiftung ausschreibt. Einmal jährlich fördert er eines oder mehrere größere Kulturprojekte, die sich mit individuellen Erfahrungen oder nationalen Transformationsprozessen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa auseinandersetzen.

Wann? 15.1.2014, ab 19 Uhr
Wo? Alt-Moabit 90, 10559 Berlin; U-Bahnstation Turmstraße U9

Gäste:
Katalin Erdödi (Neues Museum für Bienen), Cagla Ilk (Wohin – Nereye), Heike Catherina Mertens (Vorstand Schering Stiftung)

Moderation: Eszter Tóth (Vorstand MitOst e.V.)

Mehr Informationen zu den Projekten:
Neues Museum für Bienen – Blog
Neues Museum für Bienen – facebook
Wohin - Nereye


11. November 2013: Lange Nacht des Buches Moabit: Die sieben Leben des Felix Kannmacher

Jan Koneffke liest im Rahmen der 6. Langen Nacht des Buches in Moabit aus Die sieben Leben des Felix Kannmacher.

Der Autor
Jan Koneffke wurde 1960 in Darmstadt geboren. Er studierte Philosophie und Germanistik in Berlin und verbrachte nach einem Villa-Massimo-Stipendium weitere sieben Jahre in Rom. Heute lebt er als Schriftsteller, Publizist und Übersetzer in Wien und Bukarest. Er erhielt mehrere literarische Auszeichnungen (u.a. Leonce-und-Lena-Preis, Friedrich-Hölderlin-Förderpreis, Peter-Suhrkamp-Stipendium, Offenbacher Literaturpreis) und veröffentlichte bislang 15 Bücher, darunter Gedichtbände, Romane, Erzählungen und Kinderbücher.*
 
Bei einem kleinen Imbiss besteht anschließend die Möglichkeit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen. Die Lesung wird durch Mittel des Förderprogramms Grenzgänger der Robert Bosch Stiftung unterstützt.

Moderation: Corina Ostafi

Datum: 11.11.2013
Beginn: 20:30 Uhr, der Salon Alt-Moabit ist ab 19.30 Uhr geöffnet.
Ort: Geschäftsstelle des MitOst e.V. (Anfahrt)

Weiterführende Informationen:
Zum Autor Jan Konneffke
Zum Grenzgänger-Programm
Zur 6. Langen Nacht des Buches in Berlin-Moabit


28. Januar 2013: Reisen ins Andere – Wie Kulturprojekte Dialog schaffen können

Am Beispiel dreier Projekte – Gewinnern des Wettbewerbs kultur-im-dialog.moe – diskutierten wir über die Möglichkeiten, durch Kulturprojekte besondere Begegnungen zu ermöglichen und Dialog zu schaffen: über vergessenes Kulturerbe in einer Konfliktregion, zwischen Stadtbewohnern auf Brachflächen oder im gewohnten Alltag. Präsentiert und diskutiert werden eine fahrende Flickwerkstatt, die von Deutschland aus durch den Balkan zog und die unterwegs gefundenen Stoffe und Geschichten zusammenwob, eine Budapester Straßenfantasie, die Stadtbewohner, Künstler und Obdachlose dazu einlud, gemeinsam ein multifunktionales Rieseneichhörnchen zu bauen sowie ein Filmprojekt über verfallene historische Bausubstanzen gemeinsamer georgisch-armenischer Geschichte.

Der Wettbwerb kultur-im-dialog.moe wird unterstützt von der Schering Stiftung.

Im Anschluss an die Diskussion und die Preisverleihung an die Gewinner wurde das Gespräch bei Getränken und kleinen Snacks vertieft.

Datum: 28.01.2013
Beginn: 19 Uhr
Ort: Geschäftsstelle des MitOst e.V. (Anfahrt)

Gäste: Dorothea Ahlemeyer,  Vanessa Puschmann, Effrosyni Kontogeorgou ("Djangos Fahrende Flickwerkstatt"), Sarah Günther, Zsuzsa Berecz ("20-Forint-Operette"), Varsenik Minasyan ("Vorwärts in die Vergangenheit"), Heike Catherina Mertens (Vorstand Schering Stiftung)

Moderation: Julian Gröger

Links zu den Projekten:


16.11.2012: Lange Nacht des Buches Moabit: Lesung mit Michal Hvorecky

Der slowakische Schriftsteller Michal Hvorecký las im Rahmen der "Langen nach des Buches in Moabit" aus seinem Buch Tod auf der Donau (Tropen/Klett-Cotta, 2012). 

Der Autor
Michal Hvorecký wurde 2009 mit dem von MitOst ausgelobten Internationalen Journalistenpreis "1989-2009: Europa im Dialog" ausgezeichnet. Von der Robert Bosch Stiftung erhielt er für seine Recherchereise entlang der Donau eine Förderung im Programm "Grenzgänger". Die Lesung wurde ebenfalls aus Mitteln des Förderprogramms der Robert Bosch Stiftung unterstützt.

weiterführende Informationen:
Zum Blog des Autors
Informationen zum Grenzgänger-Programm der Robert Bosch Stiftung
Mehr zur Veranstaltungsreihe 5. Lange Nacht des Buches in Moabit

footernavi/kontakt/anfahrt.html

9.03.2012: Aktiv sein für den guten Zweck. Wie Rollen, Strukturen und Angebote dies fördern können. Zu Gast: Schüler helfen leben

Der 14.06.2012 ist der von Schüler helfen leben organisierte soziale Tag
Kolja Mensing

Im Verein treffen Mitglieder, aktive Personen, Sympathisanten und feste Mitarbeiter aufeinander. An den Schnittstellen zwischen Ehrenamt und Hauptamt, Internen und Externen, langfristigen Strukturen und kurzfristigen Projekten entsteht Organisationsidentität. An vielen Stellen müssen dabei unterschiedliche Interessen und Bedingungen zusammengebracht werden. Das ist eine Herausforderung, vor der viele Institutionen stehen. Denn davon hängt ab, wie erfolgreich und glaubwürdig sie sind.

Der Verein "Schüler helfen leben" und die gleichnamige Stiftung meistern diese Herausforderung. Deshalb haben wir Vorstandsmitglied Ansgar Seng eingeladen, über die Projektarbeit von "Schüler helfen leben" in Südosteuropa und das Engagement in Deutschland zu berichten.

Schüler helfen leben
"Schüler helfen leben" ist 1992 während des Krieges im ehemaligen Jugoslawien von deutschen Schülerinnen und Schülern gegründet worden. Sie sammelten lebensnotwendige Güter, organisierten Transporte in das Krisengebiet und halfen beim Wiederaufbau von Schulen und Kindergärten. Seit 1998 richtet „Schüler helfen leben“  den jährlichen Sozialen Tag aus, an dem mehr als 100.000 Schülerinnen und Schülern ihr Klassenzimmer gegen einen Job tauschen und ihren Lohn für Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa spenden. Die seit 2002 mit Schüler helfen leben verbundene Stiftung kümmert sich um die effiziente und zielgemäße Verwendung der gespendeten Mittel in Projekten in Südosteuropa. Mehr: www.schueler-helfen-leben.de

Anschließend möchten wir mit Ihnen über Mitgliedschaft und Ehrenamt, Schnittstellen und Angebote, Positionen und Identität ins Gespräch kommen.

Moderation: Nils-Eyk Zimmermann, Maria Shamaeva (MitOst e.V.)

Datum: 09.03.2012
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Geschäftsstelle des MitOst e.V. (Anfahrt)


18.11.2011: Lange Nacht des Buches Moabit: Die Legenden der Väter

Kolja Mensing
Kolja Mensing

Unter dem Motto "Moabit liest" beteiligte sich MitOst e.V. an der Langen Nacht des Buches. Mit dem Autor Kolja Mensing, anregenden Gesprächen und Häppchen mit schmackhafter bulgarischer Paste. 

Moderation: Małgorzata Sroka (Kulturmanagerin), Andra Vaida (MitOst e.V.)

Datum: 18.11.2011
Beginn: 20:30 Uhr
Ort: Geschäftsstelle des MitOst e.V. (Anfahrt)

Plakat
Plakat: 4. Lange Nacht des Buchs
Małgorzata Sroka
Małgorzata Sroka
Andra Vaida
Andra Vaida

18.03.2011: New Philanthropy und Social Entrepreneurship: Neue Perspektiven für NGOs?

Was ist der Unterschied zwischen dem traditionellen bürgerschaftlichen Engagement und Social Entrepreneurship? Wie wirkt sich der neue Ansatz auf Institutionen aus dem Non-Profit-Sektor aus? Es diskutierten Markus Hipp (BMW Stiftung Herbert Quandt) und Felix Oldenburg (Ashoka Deutschland) mit unseren Gästen.

Moderation: Christoph Schulz (MitOst)

Datum: 18.03.2011
Beginn: 19:00 Uhr, Salongespräch: 20:00 Uhr
Ort: Geschäftsstelle des MitOst e.V. (Anfahrt)

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