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Salon Alt-Moabit, 30. Januar 2016

Kategorie: Allgemein

Neue Zivilgesellschaft – neue Formen der Zusammenarbeit

Was braucht die neue Zivilgesellschaft, die in Zeiten der Krise gerade europaweit entsteht? Und welche Formen der Zusammenarbeit braucht sie?

Ein Gespräch mit Mirjam Meixner (Flüchtlinge Willkommen), Simon Kiepe (POC 21) und Philip Horst (Zentrum für Kunst und Urbanistik). Moderation: Darius Polok (MitOst).

Wir wollen gemeinsam über Entwicklung von Engagement hin zu Initiativen und Organisationen reflektieren. Wir wollen schauen, was unterwegs passiert: wie entsteht die Idee, was motiviert tatsächlich aktiv zu werden, was beeinflusst die Wahl der Organisationsform, wie funktioniert die Zusammenarbeit mit anderen. Anschließend wollen wir in die Zukunft blicken und darüber diskutieren, welche Rollen wir als zivilgesellschaftliche Akteure haben werden und was wir gemeinsam bewegen können.
Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch und einen Blick in die Zukunft.

Wann? 30. Januar 2016, Start des Salons um 19:00 Uhr, offen ab 18:30 Uhr
Wo? Alt-Moabit 90, 10559, Berlin, U9 Turmstraße

Herzliche Grüße senden
Eszter Tóth (1. Vorstandsvorsitzende)
und Darius Polok (Geschäftsführung)

Zu Gast sind:

Mirjam Meixner von Flüchtlinge Willkommen
Das Projekt vermittelt geflüchtete Menschen in Wohngemeinschaften. Das Vermittlungsangebot wird in weitere europäische Länder übertragen – ein Beispiel für eine Initiative von Aktivisten, die an einem konkreten Bedarf ein Lösungsangebot entwickelt hat und nun vor den Herausforderungen der Verstetigung und Skalierung steht. Das Projekt wird durch den Ideenwettbewerb "Advocate Europe" gefördert.


Philip Horst vom Zentrum für Kunst und Urbanistik
Das Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) ist ein neuer, unabhängiger Denk- und Produktionsraum im ehemaligen Güterbahnhof Moabit in Berlin. Von mobilen künstlerischen Interventionen zu einem lokalen Hub für die Nachbarschaft – ein Beispiel für einen sogenannten "local synergiser". Das ZK/U wurde im Rahmen des Programms "Actors of Urban Change" gefördert.


Simon Kiepe von POC 21
Wie wollen wir morgen leben? In einem vielversprechenden und innovativen Format ermöglichte das Innovationscamp POC21 des Berliner Sozialunternehmens OpenState und der französischen Organisation OuiShare das echte Ausprobieren von neuen Lebensformen basierend auf Open Source Modellen. Junge Tüftler entwickeln in einem französischen Innovationscamp umweltschonende Produkte. Die POC-21-Produkte sind kopierbar, reparabel, ressourcenarm und dezentral herzustellen. Zukunft selbst gemacht – ein Beispiel für ein taktisches Netzwerk, eine startegische Community und eine Plattform für Kollaboration. Das Projekt wird durch den Ideenwettbewerb "Advocate Europe" gefördert.