Vorstand 2016-2018

Rozalina Laskova
1. Vorsitzende

laskova(at)mitost.org

Alles fing an mit dem MitOst-Festival in Leipzig in 2013. Mein erstes Festival brachte mich mit einer großartigen und bunten Menschenmenge zusammen, es ließ mich an hitzigen Diskussionen teilnehmen und an guten Partys. Ich fühlte schnell das MitOst-Familien-Gefühl.
Ohne MitOst hätte ich mehr Freizeit. Aber ohne MitOst wäre ich auch nicht Teil des sympathischsten aller Netzwerke mit all seinen inspirierenden Aktivisten und Menschen in ganz Europa und darüber hinaus.
MitOst 2030 wäre eine internationale Organisation, die auch meinen Kindern spannend erschiene und die längst als Vorbild für sein interessantes und einzigartiges Zusammenbringen von aktiven Menschen über Grenzen hinweg weltweit etabliert wäre.
Und sonst so? Ich freue mich auf den nächsten MitOst-Stammtisch und die kommenden MitOst-Veranstaltungen.

Rozalina Laskova kommt aus Bulgarien und lebt in Sofia. Sie studierte Jura in Berlin und Business Administration in Sofia und arbeitete im gemeinnützigen Kulturbereich sowie für unterschiedliche bulgarische und deutsche Ministerien. Rozalina ist im Moment Geschäftsführerin des bulgarischen Vereins "Education Without Backpacks" (Khan Academy in Bulgarien) sowie Gründerin und Geschäftsführerin von "Shar Zhar", einer Organisation, die in den Bereichen Kreativindustrie, Kulturmanagement und Entrepreneurship aktiv ist. Ihren Weg zu MitOst fand sie als Alumna des Carl Friedrich Goerdeler-Kollegs  für Good Governance. 2013 wurde sie MitOst-Mitglied.

Barbara Anna Bernsmeier
2. Vorsitzende

bernsmeier(at)mitost.org

Alles begann mit einer Projektidee einer Gruppe Münchner Osteuropa-Enthusiasten. Einer Idee, die wie die Faust aufs Auge zur KlickOst-Ausschreibung passte. Der Antrag landete nur im Mittelfeld und zur Förderung kam es nicht, aber ich wurde Mitglied, blieb es und fuhr 2014 erstmals zum MitOst-Festival nach Novi Sad, Serbien. Danach folgten gemeinsame Projekte, viele Treffen, Begegnungen, weitere Festivals und meine Posten im Projektbeirat und im MitOst-Vorstand.
Ohne MitOst hätte ich niemals die Chance gehabt, an der deutsch-polnischen Grenze gegen ehemalige Sportler der 1. Ägyptischen Fußball-Liga ein spannendes Match zu kicken.
Meine MitOst-Utopie: Wir versammeln uns immer noch jährlich zu den Festivals, die noch generationen- und länderübergreifender sind. Unser aktives Netzwerk reicht vom Atlantik bis zum Ostchinesischen Meer. Zum 30-jährigen Vereinsjubiläum 2026 haben wir eine mehrwöchige Zugreise über Kontinente und 9 verschiedene Zeitzonen unternommen, über die überregional in den Medien mit Begeisterung berichtet wurde. Unsere Expertise wird von Politik und Gesellschaft in Europa und darüber hinaus geschätzt und angefragt.

Barbara Anna Bernsmeier lebt als freie Kultur- und Projektmanagerin in Berlin. Ursprünglich aus Norddeutschland, hat sie in München Literaturwissenschaften und Slawistik studiert. Nach einer Lehrtätigkeit an der Staatlichen Universität Novosibirsk war Barbara von 2013 bis 2015 Stipendiatin im Programm "Robert Bosch Kulturmanager in der Russischen Föderation" in Wolgograd. 2010 trat Barbara MitOst bei; 2015-2016 war sie im Projektbeirat aktiv.  

Izzat Khushbakov 
Beisitzer, Bereich XXX

khushbakov(at)mitost.org

Alles fing an mit einem Öko-Seminar in Rumänien 2008. Ich habe zum ersten Mal für mich soziales Engagement entdeckt und mein erstes Projekt durchgeführt. 
Ohne MitOst hätte ich nicht so viel über Projektmanagement gelernt und nicht so viele internationale Freunde getroffen. 
Meine MitOst-Utopie ist, dass meine Großväter es schaffen, ein MitOst-Festival mitzuerleben. Dann wäre es vielleicht leichter, ihnen zu erklären, was ich in meinem Leben mache.
Und sonst so? Ich lebe zurzeit in Berlin und versuche zusammen mit unseren Alumni unser MitOst-Netzwerk zu stärken.

Izzat Khushbakov ist in Samarkand in Usbekistan geboren und lebt in Berlin. Er arbeitet für das Kaukasus-Programm der Berghof Foundation in Berlin. Izzat war Kollegiat des internationalen Theodor-Heuss-Kollegs und ist seit 2011 Mitglied bei MitOst.

Claire Luzia Leifert
Beisitzerin, Bereich: XXX

leifert(at)mitost.org

Alles fing an mit dem Theodor-Heuss-Kolleg, an dem ich in meinem ersten Studienjahr 2008/2009 teilnahm. Als MitOst beim Abschlussseminar vorgestellt wurde, bin ich sofort Mitglied geworden und habe das Vereinsgeschehen in den folgenden Jahren aus den Niederlanden und Kanada mitverfolgt. Seit 2011 bin ich in Berlin und durch persönliche Begegnungen, IBBA-Treffen, Stammtische und das MitOst-Festival 2013 in Leipzig, das MitOst-Camp und Festival 2016 in Tbilisi wieder näher an den Verein gerückt. Seit 2015 habe ich durch meine Tätigkeit beim Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg für Good Governance auch beruflich mit MitOst als Alumniverein zu tun.
Ohne MitOst hätte ich im letzten Jahr weniger Freizeit mit dem Schreiben von E-Mails verbracht und mir sicher weniger den Kopf zerbrochen. Allerdings hätte ich auch nicht so viele kluge und inspirierende Menschen in meinem Leben, von denen ich viel lerne und für die sich jede E-Mail lohnt.
Meine MitOst-Utopie ist ein dezentrales Netzwerk von Aktivisten mit lokalen Hubs, dessen Mitglieder sich in ihrem gesellschaftlichen Engagement durch Trainings, Kooperationen und gegenseitige Beratung unterstützen. Das Netzwerk ist getragen vom Engagement seiner Mitglieder und lebt im Kleinen vor, was es in der Welt sehen will: demokratische Mitgestaltung, Transparenz und Wertschätzung.
Und sonst so? Ich freue mich darauf, im nächsten Jahr mit euch gemeinsam der Utopie ein Stückchen näher zu kommen. Und auf viele schöne Begegnungen und gute Gespräche mit euch!

Claire Luzia Leifert wohnt in Berlin. Als Programmmitarbeiterin des Goerdeler-Kollegs am Robert Bosch-Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien setzt sie sich für die Weiterbildung und Vernetzung von Akteuren des Wandels in Osteuropa ein. Seit 2006 ist sie zudem als Projektleiterin und Trainerin mit den Schwerpunkten Europa und Antidiskriminierung im In- und Ausland unterwegs. 

Sabrina Schulz
Beisitzerin, Bereich: XXX

schulz(at)mitost.org

Alles fing an mit der Idee, MitOst-Mitglieder in Novi Sad für eine europaweite Flussbade-Aktion für Gewässerschutz zu gewinnen. Am Ende hat MitOst mich als neues Mitglied gewonnen.
Ohne MitOst hätte ich sehr, sehr viel verpasst.
MitOst 2030 heißt für mich, dass Politik und Wirtschaft nicht mehr daran vorbeikommen, die Zivilgesellschaft auf Augenhöhe einzubeziehen, wenn es darum geht, die Zukunft zu gestalten – ob im Stadtteil, auf dem Dorf, in der Region, in Europa oder in der Welt.
Und sonst so? Wir sollten auf keinen Fall aufhören, gesellschaftliches Engagement mit Musik, Tanz und gutem Essen zu mischen.

Sabrina Schulz kommt aus Hamburg, hat in Lüneburg angewandte Kulturwissenschaften studiert und interessiert sich für Kulturgeografie, soziale Ökologie und die nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen. Freiberuflich hat sie sich für die Förderung ökologischer Landwirtschaft engagiert, danach arbeitete sie in Greifswald für eine Forschungsgruppe zu sozialen Innovationen im Wassersektor. Ihren Einstieg bei MitOst fand Sabrina, als sie eine europäische Jugendkampagne für Gewässerschutz organisierte. Sie arbeitet heute in Erfurt bei der Deutschen Umwelthilfe.

Ljiljana Šotra
Besitzerin, Bereich XXX

sotra(at)mitost.org

Alles begann mit dem MitOst-Festival in Temeswar, Rumänien 2006. Es war September, super schönes Wetter auf dem Balkan, kurze Wege und viele interessante Menschen und Workshops. Auf der zweitägigen (!) Mitgliederversammlung wurde neben anderem das Thema "GmbH" diskutiert – und das alles auf Deutsch. Was für eine Freude für eine Germanistikstudentin. Ich war begeistert! MitOst hat mich aber nicht mit seinem Deutsch, sondern mit seiner Diskussionskultur gekauft, auch wenn ich bei den meisten Themen mit "enthalten" stimmte. Ich fühlte mich damals als zu neu, um richtig mitentscheiden zu dürfen. Ich bin wahrscheinlich auch eines der wenigen Mitglieder, die sich bei den Festivals am allermeisten auf die Mitgliederversammlung freuen.
Ohne MitOst hätte ich wahrscheinlich brav fristgemäß zu Ende studiert und auf eine vermittelte Stelle gewartet. MitOst hat mir eine andere Welt gezeigt: die Welt des Engagements. Was ich bei und durch MitOst lernen und erfahren konnte, war diese Vielfalt von Orten, Themen, Menschen und ihren Gedanken – sie ist es, die mich geprägt hat, und die Vorfreude auf diese Vielfalt bewegt mich immer noch. Ganz konkret war für mich ausschlaggebend, dass ich durch MitOst zum Theodor-Heuss-Kolleg gekommen bin und dadurch die Initiative "Balkans, let's get up!" gegründet habe.
MitOst 2030, also in 13 Jahren? Wie alt bin ich denn dann überhaupt? Egal, das Gute an MitOst ist, dass man nie zu alt für MitOst werden kann. Vielleicht ist MitOst bis 2030 einmal um die Welt gereist, hat den Kreis geschlossen und bietet nun sein Netz als ein Spielfeld für den ultimativen Austausch an. So sorgt MitOst und so sorgen wir zusammen mit dem Verein für Frieden und Verständnis füreinander. Vielleicht fungiert MitOst dann auch als eine non-formale UNO?
Drei Sachen möchte ich außerdem noch sagen:

  • Erstens: Man ist auch nie zu jung für MitOst.
  • Zweitens: MitOst wächst und ist schon unübersichtlich genug. Ich bemerke den Wunsch, den Verein übersichtlicher zu gestalten, so dass jeder – ob im Verein oder außerhalb – MitOst ganz schnell, ja auf einen Blick, erfassen kann. Das halte ich für unmöglich. Und es sollte bitte schön auch unmöglich bleiben! MitOst ist eine Welt, ja ein Universum, das man nie zu Ende erforschen können sollte!
  • Und drittens: Bei den Mitgliederversammlungen stimme ich nicht mehr mit "enthalten".

Ljiljana Šorta wohnt derzeit in Belgrad und auch nicht, da sie ständig unterwegs ist, vor allem im Süden Serbiens. Formal ist Ljiljana als Deutschlehrerin, Übersetzerin, Dolmetscherin tätig, non-formal als Nörglerin und Infragestellerin. Sie brennt für den Balkan und dafür, dass der Balkan nicht brennt. Derzeit freut sie sich darauf, MitOst für die nächsten zwei Jahre als Vorstandsmitglied zu gestalten.

Info

Die Mitgliederversammlung wählt alle zwei Jahre (Änderung der Vereinssatzung 2016, davor jährlich) einen ehrenamtlich arbeitenden Vorstand. Er koordiniert und leitet die Arbeit des Vereins, vertritt diesen nach außen hin, stellt die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung auf, entwirft den Haushaltsplan, legt die Jahresplanung vor und erstellt einen Jahresbericht.

Geschäftsordnung des Vorstands

Vorstand 2015/2016

Übersicht ehemaliger Vorstände