Budweis - die Stadt

Die Stadt Budweis bzw. České Budějovice liegt dort in Tschechien, wo die Flüsse Moldau und Malše/Maltsch zusammenfließen. Sie ist Hauptstadt der Region Südböhmen und ihr kulturelles wie wirtschaftliches Zentrum.

Map

maps.google.de/maps?q=Budweis&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&um=1&ie=UTF-8&sa=N&hl=de&tab=wl

Einige bekannte Sehenswürdigkeiten der Stadt

Die gesamte historische Innenstadt von Budweis wurde zum städtischen Denkmalreservat erklärt. Architektonisch fließen hier Mittelalter, Renaissance und Barock zusammen. Neben den mittelalterlichen Gassen und Häusern sind Reste der Stadtmauer und des ehemaligen Wassergrabens erhalten. Der Stadtplatz ist von Bürgerhäusern mit Laubengängen flankiert. Auch das alte Rathaus mit Wandmalereien und einem bronzenem Wasserspeier steht hier am Platz. In der Platzmitte befindet sich der barocke Samsonbrunnen. Das älteste Baudenkmal stellt das Dominikanerkloster mit der Kirche Maria Opferung am Piaristenplatz dar. Ein schöner Ausblick auf dieses Stadtensemble hat man vom 72 Meter hohen Schwarzen Turm, dem ehemaligen Wach- und Glockenturm. Bemerkenswert ist auch der Bahnhof aus der Belle Epoque der österreichisch-ungarischer Zeit, von wo aus einst die Pferdeeisenbahn zwischen Budweis und Linz fuhr.

www.c-budejovice.cz/de/stranky/willkommen.aspx

de.wikipedia.org/wiki/Okres_%C4%8Cesk%C3%A9_Bud%C4%9Bjovice

www.turistik.eu/cz/kraje/sdbhmischer-kreis/okres-ceske-budejovice/ceske-budejovice/radnice-ceske-budejovice/

www.erde-in-bildern.com/results.php?suche_loc=Budweis

www.czecot.de/touristenobjekt/3548_bohmisch-budweis-stadtkern-unter-denkmalschutz-ceske-budejovice

www.czecot.de/informationszentrum/607_touristeninformationszentrum-ceske-budejovice
(Touristeninformationszentrum)

www.tripwolf.com/de/trip/384504
(24 Stunden in Budweis)

Stadtplan

www.mappedplanet.com/reise/index.php?poibtn=2771&pois=%C4%8Cesk%C3%A9+Bud%C4%9Bjovice,Czech%20Republic

Cool

Interessant sind die neuesten Planungen für eine Futuristische Konzerthalle, dem "Konzert-Rochen", eine Musikhalle, die Jan Kaplický kurz vor seinem Tod im Januar 2009 entwarf.

www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Konzerthalle_in_Budweis_643880.html

www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Konzerthalle_in_Budweis_643880.html?bild=3
(Bilder des "Konzert-Rochens")

www.radio.cz/de/rubrik/tagesecho/budweis-soll-eine-neue-konzerthalle-nach-jan-kaplickys-plaenen-bekommen
(Pro-Entscheidung)

Musik & Theater

Bis zur Errichtung des Konzert-Rochens steht für musikalische Aufführungen, ob modern oder klassisch, der Konzertsaal von Otakar Jeremiáš zur Verfügung. www.music-cb.cz/de/filharmonie.aspx

Das Jihoceské Divadlo ist eines der größten Theater in Budweis und in einem der ältesten Gebäude der Stadt untergebracht. In der Zeit von 1763 bis 1819 wurden in dem Bau die Bierfässer der örtlichen Brauereien gelagert. Das Theater Jihoceské Divadlo zog erst danach dort ein. Renovierungsarbeiten sind letztmalig zwischen den Jahren 1989 und 1993 vorgenommen worden. www.jihoceskedivadlo.cz/

Nach Entwürfen des Architekten Belsanka ist der Bau des Theaters Divadelní Soubor J K Tyla in den Jahren 1899 bis 1902 errichtet. Etwa 1100 Besuchern bietet der Zuschauerraum Platz. Im Inneren des Theaters Divadelní Soubor J K Tyla haben viele tschechische Künstler mitgewirkt, was sehenswert ist. Daher zählt das Gebäude auch zu den Kulturdenkmälern des Landes.
Telefon: +42037038001

Ein vielfältiges Programm bietet das Theater Kvelb, ob Puppen-, Straßen-, Sprech- und Bewegungstheater. Außerdem gibt es oft Livemusik und Darbietungen von Artisten, Akrobaten und Gauklern zu sehen. Im Jahr 1997 gab das Theater Kvelb seine erste Aufführungen, seit 2000 hat es seinen Sitz in Budweis. Telefon: +420603380381

Literatur-Salon

Vor hundert Jahren trafen sich die Intellektuellen der Stadt und die Damen "aus gutem Hause" zum gepflegten Diskutieren im Café. Diese Tradition des "Literatur-Salons" wird in Budweis von den sogenannten "Beat-Poeten" wieder aufgegriffen und in modifizierter Form neu gelebt. Dabei sehen die Kaffeehäuser aus wie moderne Rechenzentren: Es wird im Internet gesurft und gechatet und am Computer gespielt. Das Café "Mond am Tag" ist eines dieser neuen "Literatur-Cafés".

www.podcast.de/episode/907819/Beat-Poeten_in_Budweis_%E2%80%93_ein_Literatur-Caf%C3%A9_kn%C3%BCpft_an_alte_Traditionen_an

Budweis Spezial -  "BIER"

Bereits seit dem 13. Jahrhundert wird in Budweis Bier gebraut und wurde einer der bekanntesten Lagerbiere weit über seine Landesgrenzen hinaus. Bis heute ist das Braugewerbe ein wichtiger Wirtschaftszweig der Stadt Budweis.

Ende des 19. Jahrhunderts, im Jahr 1895, entstand die tschechische Aktienbrauerei Budějovický Budvar, die heutige Brauerei Budweiser Budvar. August Zátka und andere hatten die Aktiengesellschaft Český akciový pivovar als Konkurrenzunternehmen zum Budweiser Bürgerbrau gegründet, das es bereits seit 1795 gab und deutschsprachigen Bürgern gehörte.

Das Bier Budweiser Budvar wurde schnell in vielen Ländern der Erde vertrieben und machte auch die Stadt Budweis weltweit bekannt. In Amerika war bereits Ende des 19. Jahrhunderts Budweiser eine beliebte Verkaufsbezeichnung. Schon 1907 wurde um die Nutzungsrechte dieser Bezeichnung zwischen dem amerikanischen Unternehmen Anheuser Busch und den ortsansässigen Brauereibetreibern in Tschechien gestritten – der sogenannte Budweiser-Streit. Man einigte sich, dass die tschechischen Produkte nur auf dem europäischen Kontinent als Budweiser angeboten werden. Nach dem Krieg wurden 1945 beide tschechischen Unternehmen verstaatlicht und die deutschsprachige Bezeichnung Budweiser wurde fallen gelassen. Außerhalb des damaligen "Ostblocks" wurde nach dem Krieg das Bier nicht vertrieben.

Nach 1989 begannen sich die tschechischen Brauereien auf ihre Geschichte zu besinnen und stiegen 2002 erneut – nach 62 Jahren – auf dem amerikanischen Markt – in USA und Kanada – mit ihrem Produkt ein. Erneut entbrannte ein Streit um die Rechte der Schutzmarke "Budweis". Da in den USA Anheuser Busch das Recht auf den Markennamen "Budweis" hat, wir dort das tschechische Bier unter dem Namen Czechvar verkauft. Umgekehrt entschied 2010 der Europäische Gerichtshof, dass das amerikanische Unternehmen Anheuser Busch sich in der EU die Marke "Budweis" nicht schützen lassen kann, da die tschechischen Brauerein in Europa die älteren Namensrechte besitzen.

Heute sind die Bezeichnungen Budweiser, Budweiser Budvar, Budvar, Bud sowie Budějovický Budvar in Tschechien, Österreich und Deutschland Schutzmarken. Die tschechische Biermarke Budvar wird heute in über 60 Länder exportiert.

www.123recht.net/article.asp?a=1392&ccheck=1
(Budweis vs. Budweis)

Übrigens: In Budweis wird neben dem weltbekannten Bier auch ein Gerstensaft namens Samson hergestellt.

Deutsch und Tschechisch

Spätestens seit dem 17. Jahrhundert sprach man in Budweis überwiegend deutsch und zusammen mit den Orten der Umgebung bildete die Stadt eine deutschsprachige Enklave. Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wanderte vermehrt die tschechischsprachige Bevölkerung ein und bildete allmählich die Mehrheit in der Stadt. Trotz dieser tschechischen Bevölkerungsmehrheit ab etwa 1890 blieben aber aufgrund eines Zensuswahlrechts bis 1918 die Bürgermeister von Budweis Deutsche.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Deutschen 1945 aus Budweis vertrieben oder deportiert und konnten in Österreich oder damals Westdeutschland Aufnahme finden.

Aufgrund der Geschichte gibt es in Budweis seit dem Mittelalter deutschsprachige Literatur. Diese ist auch Studieninhalt des Instituts für Germanistik der Pädagogischen Fakultät der Südböhmischen Universität in Ceske Budejovice (Budweis).

www.radio.cz/de/rubrik/tagesecho/mittelalterliche-deutsche-literatur-in-boehmen-und-ueber-boehmen-germanistik-konferenz-in-ceske-budejovice

Urban - die Geschichte von Budweis

de.wikipedia.org/wiki/%C4%8Cesk%C3%A9_Bud%C4%9Bjovice
de.wikipedia.org/wiki/Bistum_Budweis

Zusammenfassung

Die Stadt erhielt im Jahre 1265 die Stadtrechte. Gegründet wurde sie von einem Ritter namens Hirzo des Königs Premysl Ottokar II von Böhmen, der mit einer neuen Königsstadt seine Machtstellung in Südböhmen festigen wollte. Als Machtbasis diente ihm die königliche Stadt zum Einen als Gegengewicht zum Hause Rosenberg, zum Anderen sollte sie eine katholische Festung während der lang andauernden religiösen Konflikte in Böhmen darstellen.

Aufgrund der wirtschaftlich günstigen Lage an der Kreuzung von zwei Handelswegen und der königlichen Gunst wuchs die Stadt schnell. Viele Siedler kamen aus Oberösterreich und aus dem Böhmerwald. Um die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert wohnten bereits 4000 Einwohner in Budweis. In dieser Zeit wurden zwei Kirchen gebaut und die Stadt, die nun zu den wichtigsten des böhmischen Reiches gehörte, wurde mit einer Mauer versehen.

Auch jüdische Familien lebten bereits seit dieser Zeit in Budweis. Durch die Jahrhunderte wurde die jüdische Gemeinde allerdings mehrfach an den Rand der Existenz gedrängt. Der denkmalgeschützte jüdische Friedhof von Budweis zeugt von dieser Vergangenheit.

de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Friedhof_%28%C4%8Cesk%C3%A9_Bud%C4%9Bjovice%29)

Der Handel mit Salz, Fischwirtschaft und die Förderung von Silber brachte der Stadt im 16. Jahrhundert starkes wirtschaftliches Wachstum. Im Jahre 1569 errichtete man eine Münzstätte, wo das in den Schachtrevieren geförderte Silber verarbeitete wurde. In dieser Zeit der Renaissance bekam die Stadt ihr Aussehen. Ein Großbrand im Juli 1641 vernichtete allerdings die Hälfte der Häuser der Stadt. Der Wiederaufbau dauerte viele Jahrzehnte und die neue Ära des Barock beeinflusste das neu entstehende Stadtbild. In dieser Zeit des 17. Jahrhunderts bekam Budweis auch eines seiner heutigen Symbole, den Samsonbrunnen.

Zur kulturellen Bedeutung der Stadt trug im 18. Jahrhundert die Ansiedelung des Piaristenordens bei, der beispielsweise die Einrichtung eines lateinischen Gymnasiums veranlasste. Schließlich wurde 1785 unter Kaiser Josef II das Budweiser Bistum gegründet, woraus resultierte, dass später ein Priesterseminar und das Philosophische Institut eröffnet wurden. Auch die Entstehung des Stadttheaters fällt in diese Zeit.

Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, wuchs die Ansiedelung von Industrie und damit der Handel der Stadt und die Transportmöglichkeiten verbesserten sich. Beispielsweise verlegte die Wiener Firma Hardtmuth 1847 ihren Sitz nach Budweis zur Produktion von Bleistiften und keramischen Waren – die erste Fabrik der Stadt. Zwischen 1825 bis 1832 wurde eine Pferdeeisenbahn zwischen Budweis und Linz errichtet – zu dem Zeitpunkt die zweite Bahnlinie auf dem europäischen Kontinent - und es entstand 1871 zwischen diesen beiden Städten die Summerauerbahn. So verbesserten sich durch den neuen Fortschrittsgedanke die Transportmöglichkeiten von Waren, wovon auch die Reiselust der neuen bürgerlichen Gesellschaft profitierte.

Auch nach dem 2. Weltkrieg ist Budweis die wirtschaftliche und kulturelle Metropole Südböhmens und wurde im Jahr 2000 Verwaltungssitz der Region. Seine Universität bekam die südböhmische Stadt 1991, was Budweis ein reges Studentenleben bescherte.

Natürlich - die Region Südböhmen

In der südböhmischen Landschaft wechseln sich Berge und Täler mit Wäldern, Wiesen und Weiden ab. Durch die seit Jahrhunderten gut entwickelte Teichwirtschaft (um Třeboň und Netolice) entstand die Südböhmische Teichplatte, das sogenannte "Böhmische Kanada". Es ist eines der ökologisch reinsten Gebieten in der Tschechischen Republik. Der zentrale Teil des Naturschutzgebietes Böhmerwald wurde zum Naturpark erklärt. Es fließen hier die bedeutende böhmische Flüsse Vltava (Moldau), Otava und Lužnice, die vor allem bei Wassersportlern und Fischern bekannt sind. Einen wesentlichen Teil dieses Gebietes bedecken Wälder und Teiche, die oft Bestandteile der Naturschutzgebiete sind.

Ausflüge

Nicht weit von Budweis …finden wir das Dörfchen Holašovice, wo 22 Bauernhöfe um den Teich herum ins Verzeichnis UNESCO eingeordnet wurden. Weitere Unikate sind das Jägerschloss Ohrada und das Schloss in der Stadt Hluboká nad Vltavou.

Die Stadt Český Krumlov - Krumau

Die Stadt Krumlov (Krumau) liegt etwa 30 km von Budweis entfernt und wird als die "Perle Südböhmens" bezeichnet. Ihre spezifische Anziehungskraft liegt vor allem darin, dass die Stadt als Ganzes ihr historisches Antlitz bewahren konnte. Ihre einzigartige mittelalterlichen Stadtanlage erstreckt sich an der Moldau und nimmt in der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes seit 1992 einen bedeutenden Rang ein. Den Beinamen "Perle Südböhmens" verdient die Stadt, die in ihren Gassen den Besucher in kleine Galerien, Geschäfte und Gaststätten einlädt, zu Recht. Neben der vielseitigen Architektur aus Gotik und Renaissance und den malerischen kleinen Häuser, die sich in die Windungen der Moldau hineinzwängen, ist das Wahrzeichen der Stadt die in der Mitte des 14. Jahrhunderts erbaute gotische St. Veitskirche sowie das Schloss mit seinen mehr als vierzig Gebäuden. Mit dem Lustschloss Bellaria sowie einem einmaligen Barocktheater mit komplett erhaltener Ausstattung und einem Walzenturm, stellt es eine der größten Schlossanlagen in Mitteleuropa dar.

www.czech-tourist.de/region_suedboehmen.htm

www.castle.ckrumlov.cz/docs/de/zamek_5nadvori_plmost.xml

www.castle.ckrumlov.cz/docs/de/zamek_mapy.xml

Sehenswert in Krumau

Das Freilichttheater mit drehbarem Zuschauerraum: Die Freilichtbühne befindet sich im historischen Schlossgarten von Krumau. Das Programm wechselt mehrmals im Jahr und beinhaltet klassische sowie moderne Stücke. Telefon: +420386711222

Die GALERIE ART U SV. JOŠTA hat sich auf Kunsthandwerk spezialisiert. Zu sehen gibt es sowohl Ausstellungen von Keramik und Glas als auch der Plastik, Malerei und Grafik. Viele Ausstellungsstücke sind käuflich. Telefon: +420380714123

Das Marionettenmuseum zeigt über 300 Exponate aus dem Prager Nationalmuseum und eignet sich für Erwachsene und Kinder. Geöffnet ist es täglich von 10 bis 19 Uhr, von Mai bis September ab 9 Uhr. Telefon: +420380713245

Unter dem Rathaus von Krumau befindet sich das Museum der Tortur und Folteranlagen. Ausgestellt werden circa 100 Exponate. Vielfach sind die Foltermethoden mit Wachsfiguren nachgestellt. Geöffnet ist das Museum die ganze Woche zwischen 9 und 17 Uhr. Telefon: +420380766343

Direkt in der Fußgängerzone befindet das Museum Fotoatelier Seidel, das sich der historischen Entwicklung der Fotografie widmet. Zu sehen gibt es u. a. alte Fotoapparate, Vergrößerungsgeräte und Dunkelkammern. Telefon: +420380712354, www.seidel.cz/docs/cz/seidel_home.xml

Über 200 historische Spielpuppen mit Zubehör aus dem 18. Jahrhundert bis heute werden im Puppen Museum – Märchenhaus – gezeigt, außerdem sind ein kompletter Nachbau eines Rummelplatzes inklusive eines Riesenrads und ein mechanisches Theater aus dem Jahre 1815 zu sehen. Geöffnet ist das Museum jeden Tag von 10 bis 18 Uhr. Telefon: +420380713422

Die Geschichte von Krumau ist im Regionalmuseum zu erkunden. Viele Kunstgegenstände und historische Exponate aus dem Alltagsleben werden über mehrere Stockwerke ausgestellt. Geöffnet hat das Museum von Mai bis August zwischen 10 und 17 Uhr und den Rest des Jahres von 9 bis 16 Uhr. Telefon: +420380711674

www.tripsbytips.de/reisetipp/regionalmuseum-in-cesky-krumlov/10262664.html

Umgebung von Krumau

Nicht weit von Krumlov gibt es ein Kloster in Vyšší Brod und ein weiteres in Zlatá Koruna sowie die Burg Rožmberk. In Bujanov ist ein kleines Museum der Pferdeeisenbahn von České Budějovice nach Linz zu finden. Hier werden technische Sehenswürdigkeiten repräsentiert, von den Resten des Schwarzenberger Schifffahrtskanals bis zum Stausee Lipno.

Die Burg Strakonice

Die Burg erhebt sich über der Stadt Strakonice am Fluss Otava. Sie wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaut und ist eine der ältesten Burgen der Region. Mehrfach umgebaut vereint sie heute verschiedene Baustile. In ihr findet sich das Museum des mittleren Otava-Gebietes. Vom Burgturm aus hat man eine gute Aussicht auf die Stadt.

Jindřichův Hradec

An der Kreuzung alter Fernhandelswege erhebt sich über dem Zusammenfluss der Nežárka mit dem Hamerský-Bach die frühgotische Burg von Jindřichův Hradec. Diese wurde im 16. Jahrhunderts zu einem Renaissanceschloss umgebaut. Im heutigen Schloss sind über zehntausend Kunstgegenstände ausgestellt. Den Namen Jindřichův Hradec trägt auch die Stadt, deren Gründung auf den Bau der Burg zurückgeht. Hier lohnt vor allem der Besuch der Kirche Johannes des Täufers mit dem anliegenden Minoritenkloster, der Kirche Maria Himmelfahrt und des Stadtmuseums im ehemaligen Jesuitenseminar. Auch ist hier "Krýzovy jesličky", die größte mechanische Weihnachkrippe der Welt, ausgestellt.

Die Stadt Tabor mit dem Stausee Jordán

Die nach 1420 von den Hussiten gegründete Stadt wird im Stadtzentrum durch den ältesten Stausee Mitteleuropas, dem "Jordán" geprägt. Der historische Stadtkern mit dem gotischen Rathaus, dem Hussitenmuseum mit dem zugänglichen historischen Kellergeschoss, mit unterirdischen Gängen und Resten einer umfangreichen mittelalterlichen Befestigung wurde zu einem städtischen Denkmalreservat erklärt. Vom Turm der ehemaligen Burg "Kotnov" aus kann man die Stadt und die barocke Wallfahrtskirche in Klokoty sehen.

Campen … kann man in Chlum und Třeboně - Staňkov, wo sich viele Campingplätze und Autocamps befinden. Auch an den beiden Ufern von Otava befinden sich Urlaubszonen. Ausruhen kann man sich auch am Großen Baumstumpfteich (Velký pařezitý rybník).

www.czech-tourist.de/region_suedboehmen.htm

www.turistik.eu/cz/lokality/sdbhmen/kategorie/geschichte-und-kunst/architektur/

Informationen wurden zusammengestellt von

Nicole Manon Lehmann, lehmann(at)mitost.org