ProjektNetzWerkstatt

Festival fotografieren

Wir suchen Menschen, die mit uns gemeinsam auf eine fotografische Begegnungsreise gehen möchten. Als Teil der Dokugruppe des MitOstfestivals wollen wir das Festivalgeschehen in Bildern dokumentieren. Wir wollen hierbei den Schwerpunkt auf die dokumentarische Fotografie legen und die Kraft der Fotografie nutzen, um kleine Geschichten vom Festival zu erzählen. Thematisch könnt ihr euch frei bewegen ? sei es die Dokumentation eines Workshops, das Porträt eines MitOstlers oder auch Danzigs. Am Ende des Festivals werden die entstandenen Bildserien in einer Abschlusspräsentation gezeigt. 

Referenten: Kiên Hoàng Lê, Kristina Yurochkin, Maren Kraume, Studenten des Photojournalismus in Hannover

14.10. | 18.00 - 19.00 | Festivalzentrale, Café


Schreiben über das Festival

Wie in jedem Jahr möchten wir auch der Öffentlichkeit und allen bei MitOst, die nicht zum Festival nach Danzig kommen konnten, erzählen, was dort passierte und was sie verpasst haben. Dazu bilden wir eine Dokumentationsgruppe, die Berichte, Interviews, Reportagen etc. über das Festivalprogramm, die Stadt und sonstiges Wissenswerte und Unterhaltsame zusammenträgt. Die Ergebnisse werden im MitOst-Magazin und auf der MitOst-Webseite veröffentlicht. Alle Interessierten treffen sich bereits am Mittwoch, um mögliche Themen zu besprechen.

Referentin: Heike Fahrun, freie Trainerin

14.10. | 18.00 ? 19.00 | Festivalzentrale, Café


Miniprojekte:
50 Euro. Ein Spiel mit Geld, bei dem es um mehr geht

Wie viel sind 50 Euro? Eine Summe, die ausreicht, eure Lust auf Engagement zu wecken? Eine aktive Auseinandersetzung mit eurer Umgebung anzustoßen? Auf jeden Fall reicht sie aus, charmante Aktionen durchzuführen! Weniger ist mehr, wenig Geld kann viel Wirkung haben.

Gdansk will MitOstlerInnen in Aktion sehen ? durch die Straßen der Stadt jagend, Einwohner beeindruckend, über ihre Grenzen hinauswachsend. Dafür wird eine bewährte Methode eingesetzt, die im Theodor-Heuss-Kolleg für soziale Projekte und Aktionen entwickelt wurde. Zeit und Raum ist da, auszuprobieren, was Ihr schon lange wolltet. Die Festival-Atmosphäre schafft Wunder, Aktionismus wartet vor der Tür!

Bringt bitte Eure Kameras und Laptops mit (falls vorhanden) für die Dokumentation.

15.10. | 16.00 ? 19.00


Die Förderlogik der Europäischen Union am Beispiel des EU-Programms
GRUNDTVIG

Die EU-Fördertöpfe für Bildung und Kultur werden von Jahr zu Jahr größer -

das Antragsverfahren gilt jedoch als schwer durchschaubar und kompliziert. Wenn man aber erst einmal verstanden hat, was genau der EU bei geförderten Projekten wichtig ist, hat ein Antrag erstklassige Erfolgsaussichten.

Nach einer Einführung in die Förderlogik der EU geht es in diesem Workshop um ein konkretes EU-Programm: GRUNDTVIG. Hier bestehen sehr gute Förderchancen für Projekte, die sich im allerweitesten Sinne auf Erwachsenenbildung außerhalb von Schule oder Uni beziehen, egal ob Integration, Kulturaustausch, Antidiskrimisierung, Projektmanagement, Mentoring ... und die sich mit ähnlichen Organisationen in Europa vernetzen wollen.

Der Workshop richtet sich an alle MitOstler, die in einem EU-Land bei einer Bildungs- oder Kulturorganisation engagiert sind - bezahlt oder freiwillig.

Wenn ihr dann noch gerne reist und neugierig darauf seid, wie KollegInnen in ähnlichen Organisationen in anderen EU-Ländern arbeiten, ist GRUNDTVIG das richtige Förderprogramm für euch!

Referentin: Anne Stalfort, Fundraiserin bei Humanity in Action

16.10. | 10.00-13.00 | Sprachschule


Spielend eine neue Sprache lernen - Sprachanimation

Sprachanimation versteht sich als eine Ergänzung zum traditionellen Fremdsprachenunterricht. Sie fördert auf spielerische Weise den Erwerb einer neuen Sprache, baut Hemmungen ab und vermittelt in kürzester Zeit grundlegende Sprachkenntnisse. Ob im Unterricht, in einer Jugendgruppe oder während eines Austausches: Sprachanimation lockert die Gruppe auf und motiviert zum Austausch mit einem anderen Land und einer fremden Kultur. Wie die Methoden der Sprachanimation in der Praxis funktionieren, können die Teilnehmer im Workshop selbst ausprobieren.

Referentin: Julia Frielinghausen, Stipendiatin im Programm "Völkerverständigung macht Schule" 2005 in Vilnius, derzeit tätig bei der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, Hamburg

16.10. | 10.00-13.00 | Sprachschule


Die erste Lücke in der Berliner Mauer - Symbol einer Zeitenwende

Am 12. November 1989 wurden um 5.29 Uhr am Potsdamer Platz die ersten Segmente aus der Berliner Mauer herausgebrochen. Hans Martin Fleischer, Eigentümer dieser Stücke, verfolgt seit 20 Jahren die Idee, daraus ein Denkmal für den Mauerfall zu machen. Fleischer ist mit einem 70kg schweren Nachbau des ersten Stückes im Maßstab 1:1 angereist und wird in dem Workshop gemeinsam mit den Teilnehmern u.a. die Frage diskutieren, warum seine Idee in Berlin bislang noch auf wenig Resonanz stieß.

Referent: Hans Martin Fleischer, 1963 in Hagen/Westfalen geboren, wuchs in Helmstedt/Niedersachsen auf, in der Nähe des Grenzkontrollpunktes "Checkpoint Alpha" an der Autobahn zwischen Hannover und Berlin, Studium der Wirtschaftswissenschaften in Göttingen und Berlin, seit 1994 im Bereich Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenen Institutionen des Landes Berlins tätig, derzeit in der Senatsverwaltung für Gesundheit.

16.10. | 10.00-11.30 | Sprachschule


Projekte im Bereich Schule entwickeln

Im Bereich ?Schüler/innen in Europa? bewegt sich bei MitOst gerade viel. Die Schul-AG bietet Möglichkeiten, sich im Schulbereich aktiv einzubringen, Ideen, Konzepte und Projekte umzusetzen und mit zu gestalten, wohin sich die Arbeit mit Schüler/innen und Jugendlichen bei MitOst bewegt. Aktuell entwickelt sich ein Schwerpunkt im Bereich historisch-politische Bildung. In der Werkstatt stellen wir vor, was im Schulbereich von MitOst derzeit passiert, welche Möglichkeiten zum Mitmachen es gibt und entwickeln gemeinsam Ideen für die Zukunft.

Referenten: Mitglieder der AG Schule

16.10. | 11.30-13.00 | Sprachschule


Erlebnispädagogik ? Wozu das?

Hat eine Gruppe Jugendlicher, die auf dem Sportplatz Fußball spielt, nicht genug Erlebnisse miteinander? Wozu braucht man Erlebnispädagogik?

Erlebnispädagogik schafft einen Rahmen, in dem physische und psychische Herausforderungen an eine Gruppe gestellt werden. Dabei kann es in der Gruppe richtig krachen, Rollenverteilungen kommen deutlich zum Vorschein und Konflikte können entstehen, die den gemeinsamen Spiel-Erfolg verhindern. Der pädagogische Rahmen bietet die großartige Möglichkeit, diese Situationen zu reflektieren und die Teilnehmer können Selbst- sowie Gruppenerfahrung durchleben.

In diesem Seminar werdet ihr erlebnispädagogische Methoden selbst erfahren. Anschließend möchten wir mit euch gemeinsam die Chancen und Grenzen der Erlebnispädagogik im schulischen und auch außerschulischen Bereich und den Einsatz im Bereich Deutsch als Fremdsprache (DaF) diskutieren.

Referentinnen:

Christiane Rausch, Alumna des Programms ?Völkerverständigung macht Schule? in Polen 2005/2006, Seminarleitung des MitOst-Projekts: ?Klassen-Erlebnis ? Erlebnispädagogik angewendet;
berufliche Tätigkeiten: wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Auslandsgermanistik an der FSU Jena, DaF-Unterricht für Erwachsene, Förderung von Deutsch als Zweitsprache (DaZ) bei Kindern mit Migrationshintergrund

Annett Polk, Alumna des Programms ?Völkerverständigung mach Schule? in Moskau und Lektorin der Robert Bosch Stiftung in Novosibirsk und Ischewsk, Seminarleitung des MitOst-Projekts ?Klassen-Erlebnis ? Erlebnispädagogik angewendet?

16.10. | 10.00-13.00 | Sprachschule


Berufliche (Neu-)Orientierung: Was kann ich? Was will ich? Wie finde ich den passenden Job?

Berufliche Orientierung ist nicht nur in wirtschaftlichen Krisenzeiten eine aktuelle sondern stets auch sehr persönliche Frage, welche die innersten Wünsche und persönlichen Ziele umfasst. Gerade nach einem längeren Aufenthalt im Ausland gestaltet sich die (berufliche) Reintegration in das Heimatland nicht immer einfach. Gemeinsam wollen wir der Frage nachgehen, wo die persönlichen Stärken und Ressourcen liegen, was für berufliche Wünsche in einem schlummern und in welchem Berufsfeld sich diese Wünsche am ehesten verwirklichen lassen. Abgerundet wird der Workshop mit Tipps und Anregungen rund um das Bewerbungsverfahren.

Referent: Oliver Kociolek, Fachlektor Torun 2000/2002 u. Kulturmanager 2005/2006, wirkt seit nunmehr fast drei Jahren bei Berliner Bildungsträgern im Bereich Qualifizierung und Vermittlung von Arbeitssuchenden

16.10. | 10.00-13.00 | Sprachschule


Web 2.0: Vernetzungsmöglichkeiten via Blog

Nach einem kurzen theoretischen Überblick über Chancen und Grenzen der Vernetzungsmöglichkeiten via Web 2.0 werden die Teilnehmer durch ein paar anschauliche Beispiele inspiriert und ermutigt, sich mit verschiedenen Blogplattformen auseinanderzusetzen ? egal, ob sie sich nun einen eigenen Blog anlegen möchten oder für bereits existierende spannende Projekte bloggen wollen.

Referentin: Nataliya Levytska, geboren in Kiev und aufgewachsen in Bayern, studiert und arbeitet im Jugendbildungsbereich und engagiert sich für diverse Kulturaustauschprojekte unter anderem bei Ahoj Nachbarn e.V., in diesem September Filmtour durch Polen und Deutschland als Fotografin und Bloggerin,

16.10. | 10.00-13.00 | Sprachschule, PC-Raum im Untergeschoss


Erste Hilfe auf Polnisch

Wie stellt man sich auf polnisch vor? Wie begrüßt und wie verabschiedet man sich? Was sagt man, wenn man im Restaurant etwas bestellen will? Wie kann man nach dem Weg fragen? Dieses Seminar bietet einen superschnellen Sprachkurs für ausländische Besucher! Bei dieser Gelegenheit wird auch das Projekt ?Beyond Signs in the city? entstanden - ein ungewöhnliches internationales Projekt, mit Hilfe dessen man die polnische Sprache mittels visueller Zeichen wie Aufschriften, Schilder, Wegweiser lernen kann - also beim Schlendern durch Danzig. Ergebnis dieses Projekts ist ein außergewöhnlicher Stadtführer, der auch in Buchhandlungen erhältlich ist. Auch das internationale Werkstatt-Projekt ?Polish in action? wird vorgestellt, dank dessen man die schönsten Orte der Dreistadt, die polnische Kultur und Geschichte kennen lernen kann.

Referent: Bartosz Czerwiński (1975), Germanist, seit 1998 tätig in der Fremdsprachenschule English Unlimited als Lektor für Deutsch und Polnisch als Fremdsprache, Koordinator der Sektion DaF, Autor von Lehrprogrammen und ?materialien, arbeitet am internationalen Projekt Beyond Signs in the city

16.10. | 10.00-11.30 und 14.30-16.00 | Sprachschule


Projekte zur bürgerschaftlichen Bildung und Partizipation entwickeln

Schon seit längerem gibt es bei MitOst die Arbeitsgruppe ?Bürgerschaftliche Bildung und Partizipation?, in der Mitglieder Projekte entwickeln und anbieten. So wurden bisher zwei Konferenzen (Januar 2008 in Kreisau, März 2009 in Prag) und die Zusammenstellung der Kreisauer Konferenzergebnisse ?Politische Bildung in Mittelosteuropa? erarbeitet.

Im Workshop werden die bisherige und aktuelle Tätigkeit der Arbeitsgruppe vorgestellt und neue Ideen entwickelt. Der Workshop richtet sich an alle, die Lust haben in diesem Bereich bei MitOst aktiv zu werden!

Referentin: Monika Nikzentaitis-Stobbe, freie Trainerin und Projektmanagerin und weitere Mitglieder der AG Bürgerschaftliche Bildung und Partizipation

16.10. | 11.30-13.00 | Sprachschule


Betterplace bald überall? Social Sponsoring

"Social Sponsoring" ist ein bewährtes Schlagwort im Fundraising. Das Internet bietet dafür nun neue Möglichkeiten. Sein Geld gezielt an ausgewählte Projekte geben - mit wenig Verwaltungsaufwand und trotzdem mit dem nötigen Vertrauen. Betterplace.org hat z.B. solch eine Plattform aufgebaut, wo jeder Projekte hineinstellen und Geld dafür sammeln kann. Ich möchte euch das Konzept vorstellen und zusammen mit euch überlegen, wie man diese Idee auf MitOst oder andere Strukturen übertragen kann.

Referent: Julian Gröger, Lektor in Chisinau, 07/09

16.10. | 14.30-16.00 | Sprachschule


Internationales Sprichwort

Sprichwörter, die das Gedankengut eines Volkes ausdrücken, überschreiten die Landesgrenzen und werden oft von den Nachbarn übernommen. Unter der Leitung von Karin Puttfarken, die eine Magisterarbeit über Sprichwörter schrieb, wollen wir in diesem Workshop forschen, welche Gemeinsamkeiten die europäischen Sprichwörter haben. Sprichwörter in der Muttersprache der Teilnehmer, die die gleiche Bedeutung wie die deutschen Sprichwörter haben, werden gesucht und das Ergebnis wird mit der Sprichworttheorie untermauert. Dabei lernen wir nebenbei Sprichwörter in verschiedenen europäischen Sprachen!

Referentin: Karin Puttfarken, Magister in Orientalistik / Anglistik, arbeitet als wissenschaftliche Übersetzerin beim Department Biologie der Universität Hamburg

16.10. | 14.30-16.00 | Sprachschule


Fußball ist unser Leben

MitOst-Mitglieder aufgewacht: Mitten unter uns rollt bald schon wieder der Ball der Bälle: Die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine im Sommer 2012 will natürlich gut vorbereitet sein. Was wollen wir als MitOstler daraus machen? Selbst mitspielen oder die Spieler, Fans und Journalisten für uns gewinnen? Lasst uns früh damit beginnen, gute Aktionen auszudenken, die bis zur Realisierung vielleicht auch noch etwas Vorbereitung benötigen. Die PNWS soll dazu ein ergebnisoffener Anfang sein.

Referent: Peter Wittschorek, Programmleiter des Theodor-Heuss-Kolleg der Robert Bosch Stiftung und des MitOst e.V.

16.10. | 16.30-18.00 | Sprachschule


Geschichte in Denkmälern und Gedenkstätten

Denkmäler und Gedenkstätten erheben oft den Anspruch, eine Sicht auf historische Ereignisse und Entwicklungen zu vermitteln, die in der Gesellschaft eine konsensfähige Deutung darstellen. Indes werden diese Denkmäler und Gedenkstätten aber von unterschiedlichen öffentlichen und nichtöffentlichen Akteuren getragen, weshalb sie niemals frei von partikularen Sichtweisen sind. In dem Workshop wird die Frage gestellt, was wir anhand von Denkmälern und Gedenkstätten über die Geschichte tatsächlich lernen können. Denn manchmal kann es spannender sein, diese fertige Geschichte zu "zerpflücken" als das erinnerte historische Ereignis selbst zu untersuchen. Dazu wird ein Modell vorgestellt, mit dessen Hilfe Erinnerungsformen dekonstruiert und Erinnerungspolitik analysiert werden kann. Ferner werden wir nach Antworten auf folgende Fragen suchen: Welche Deutungen der Geschichte liegen den verschiedenen Erinnerungskulturen zugrunde, und in welchen Formen kommen sie zum Ausdruck? Hat sich die Erinnerungskultur in den mittel- und osteuropäischen Staaten in den letzten 20 Jahren "transformiert", und welche neuen Schwerpunkte gibt es seit 1990? Hat sich die Erinnerungskultur in dieser Zeit auch demokratisiert? Wie entwickelt sich also das Verhältnis zwischen staatlicher Gedenkpolitik und dezentralem bürgerschaftlichem Engagement? Welche Möglichkeiten zur aktiven Gestaltung der Erinnerungslandschaft sind für die junge Generation möglich, zumindest auf lokaler und regionaler Ebene? Welche Ziele sollten dabei gesetzt werden? Und wie kann in diesem Zusammenhang eine aktive antinationalistische und völkerverbindende Bildungsarbeit aussehen? Wie kann man dafür einen öffentlichen Dialog schaffen?

Teilnehmerzahl: 10 Teilnehmer (Jeder kann ein Foto oder anderes Material eines Denkmals / einer Gedenkstätte aus seiner Stadt bzw. seiner Heimat mitbringen. An den verschiedenen Beispielen werden wir dann versuchen, vor dem Kontext der verschiedenen Erinnerungskulturen all diese Fragen zu beantworten)

Referenten: Rosanna Dom, Studium der Osteuropastudien und Kunstgeschichte in Berlin, 2008 bis 2009 Bosch Lektorin in Izhevsk / Russland

Thomas Milde, Studium der Geschichte und Gemeinschaftskunde für Gymnasien in Dresden, seit 2008 Bosch Lektor in Orenburg / Russland

16.10. | 14.30-16.00 | Sprachschule


Ausstellen: Dialoge zwischen Wänden

In einem kurzen Workshop werden Grundlagen des Ausstellens diskutiert. Dabei geht es hauptsächlich um kuratorische Fragen. Wie reagiert man auf einen Raum? Wie stellt man Arbeiten zusammen? Wie wichtig ist das Thema und der Titel der Ausstellung?

In einer kurzen Abhandlung wird die Thematik von Ost und Westkunst erörtert, da diese Begrifflichkeiten auch durch vergangene Ausstellungen forciert wurden.

Referentin: Lätitia Norkeit, Künstlerin, Organisation der Ausstellung ?Päckchen für Kirgistan?, Auslandsaufenthalte in Tomsk, Budapest, Bishkek

16.10. | 16.30-18.00 | Sprachschule 

Soziale Projekte in Belarus

Im Rahmen des Workshops werden drei erfahrene Projektleiter über ihre Erfahrungen mit sozialen Projekten in Belarus erzählen und anhand eines konkreten Beispiels (ein Projekt mit Heimkindern) vorstellen, was es zu beachten gibt, welche Schwierigkeiten auftreten können und wie man dann Lösungen findet.

Referenten: Alexander Kulikow, Ania Alifiaruk, Sergej Licheuski, Studenten der Brester Staatlichen Technischen Universität, haben mehrere Sozialprojekte in ihrer Stadt durchgeführt.

16.10. | 16.30-18.00 | Sprachschule


Projekte im Kulturbereich entwickeln

Schon seit längerem gibt es bei MitOst die Arbeitsgruppe ?Kultur?, in der Mitglieder Projekte im kulturellen Bereich entwickeln und anbieten. Im Workshop werden die bisherige und aktuelle Tätigkeit der Arbeitsgruppe, insbesondere das Pipeline-Projekt, vorgestellt und neue Ideen entwickelt. Der Workshop richtet sich an alle, die Lust haben in diesem Bereich bei MitOst aktiv zu werden!

Referentin: Heike Fahrun, freie Trainerin und weitere Mitglieder der AG Kultur

16.10. | 16.30-18.00 | Sprachschule