Snow White and the Seven Gender Stereotypes

In diesem Projekt soll ein Dialog über Gender-Stereotypen und Geschlechterrollen entwickelt werden um die Gleichberechtigung der Geschlechter in Armenien zu fördern. Es ist eine Flashmob-Aktion, in der eine kleine Performance stattfindet, an die sich ein interaktives Spiel anschließt. 

Die Handlung der Performance besteht aus einer abgewandelten Version des Märchens von "Schneewittchen und die Sieben Zwerge". Die Geschlechter der Charaktere aus dem Orginial werden einfach vertauscht, die weiblichen Charaktere sind bei uns männlich und anders herum. So ist Schneewittchen ein gutaussehender Junge, dessen Stiefvater ihn um seine Schönheit beneidet... Die Open-Air-Performance wird die Zuschauer höchstwahrscheinlich benommen hinterlassen, mit all diesen außergewöhnlichen Geschlechterrollen. Genau dafür ist das interaktive Spiel gedacht, um alles an seinen rechten Platz zu rücken. Dieses Spiel gibt die Möglichkeit, Figuren (Menschen, die T-Shirts mit "weiblichen" und "männlichen" Adjektiven tragen) in männliche bzw. weibliche Felder zu stellen. Wenn die vorherige Performance die Zuschauer in irgendeiner Form aufgewühlt hat, dann wird es vielleicht zu Meinungsverschiedenheiten und Widerständen innerhalb des Publikums kommen in Bezug auf die unbestrittene "Weiblichkeit" oder "Männlichkeit" bestimmter Adjektive.

English version

The project pursues an aim of initiating a dialogue about gender stereotypes and gender roles and promoting gender equality in Armenia. It is flashmob in form of small performance followed by an interactive game.

The plot of the performance is the transformed version of the fairy tale “Snow White and the Seven Dwarfs”. All the female characters of the original story are male, and vice versa, Snow White is a handsome boy whose step-father envies his beauty...The open-air performance will most probably leave the audience dazed with extraordinary gender roles. That is exactly why an interactive game will put everything in order, to be more precise, it will give them an opportunity of putting figures (people wearing T-shirts with so called male and female adjectives) in male or female fields. Thus, if the performance manages to shift anything in them, there might be disagreements among the audience about unquestioned femininity or masculinity of certain adjectives.

Projektinfo

Ort: Yerevan, Armenien

Zeit: Mitte September 2013

Leitung: Aram Simonyan

Team: Diana Chobanyan, 

Kontakt:
aram_simonyan(at)yahoo.de

Partner: Initiative Group Alpbach Armenia NGO