Josefstadt: Reise ins achte Budapester Weltmeer | Ausstellung und Installation

Durch unser vorhergehendes Projekt, die 20-Forint-Operette, war es uns möglich viele Kontakte im ärmsten und gemischtesten Budapester Stadtbezirk zu knüpfen. In unserem neuen Projekt möchten wir den Fokus auf die individuellen Geschichten verschiedener Menschen legen. Es geht darum, den achten Budapester Stadtbezirk ins Rampenlicht zu stellen. Die Josefstadt, der achte Bezirk, ist der verrufenste Stadtteil Budapests. Er ist bekannt für seinen hohen Anteil an Roma-Bevölkerung, für große Armut, verfallene Häuser und die größte Dichte an Obdachlosenheimen.

Wir möchten mit dieser Präsentation von Einzelschicksalen und auch kreativer Beteiligung der Anwohner zeigen, dass ein anderes Potenzial vor Ort steckt und gleichzeitig dieses auch gezielt mit den Beteiligten suchen. Wir möchten Menschen, die in monetären Randzonen der Gesellschaft leben und kaum Zugang zu kulturellen Institutionen haben, die Möglichkeit eines Ausdrucksforums und eines künstlerischen Dialogs geben. Dabei steht die Frage im Vordergrund, woher sie kommen, wohin sie gehen wollen und worüber sie dazwischen stolpern.

Projektinfo

Zeit: 7. Januar – 30. April 2013

Ort: Budapest

Leitung: Sarah Günther

Team: Zsuzsa Berecz, Zoltán Herczeg

Kontakt: pipacspapucs(at)gmail.com

Partner: Goethe Institut Budapest, Verein Függetlenül Egymással/Independently Together, MüSzi Kulturzentrum, Vagyunk Verein Wohnungsloser Künstler, Bezirksverwaltung Josefstadt Budapest