Gestern-Heute-Morgen

Innerhalb des Projektzeitraums von sechs Tagen sollen ca. 12 Teilnehmer aus der Region Wolgograd/Wolzhshkij sich in deutscher Sprache mit den Themen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinandersetzen.

Eingeladen sind vor allem Deutschstudenten der Pädagogischen Universität Wolgograd und der Geisteswissenschaftlichen Universität Wolzshskij  sowie junge Kursteilnehmer des Goethe Instituts.

Neben der Verbesserung der Deutschkenntnisse liegt der Fokus besonders auch darauf, diejenigen, die zunächst noch im „Anfangsstadium des Lernprozesses“ stehen von der deutschen Sprache zu begeistern. Der Projektaufbau der zeitlichen Achse „Gestern – Heute – Morgen“ soll den Teilnehmern zeigen, dass sich mit steigendem Lebensalter auch Wahrnehmung und Verantwortung für das gesamte Umfeld erweitern.

Dazu befasst sich das Thema „Gestern“ mit dem persönlichen „Ich“, wozu die Teilnehmer ihre persönliche Vergangenheit reflektieren sollen. Mit Zeitungsausschnitten und eigenen Fotos werden sie ihre jeweils verschiedenen Entwicklungen im eigenen Umfeld rückblickend auf Plakaten dokumentieren.

„Heute“ steht unter dem Thema „Die Stadt und ich“. Die Teilnehmer sind aufgefordert, ihrem eigenen Gestern-Heute Bild von Wolgograd und Wolzshshkij mit der Kamera nachzugehen und Interviews mit Passanten zu führen. Bei der Auseinandersetzung mit der Stadt soll nicht nur der Kriegsszenerie, sondern ebenso der Frage nachgegangen werden, wie die Stadt auf einen einwirkt und wie man umgekehrt als Teil der Stadt diese mitprägt. Ein besonderes Interesse liegt bei diesem Thema auf dem anschließenden Vergleich der beiden Städte, die zwar direkt nebeneinander liegen, deren Geschichte sich aber komplett unterscheidet.

„Morgen“ schließlich thematisiert „Zukunftsvisionen und Umwelt“. Hierzu ist die Herstellung eines Film und eines Artikels über Zukunftsvisionen geplant. Es soll zum Einen bewusst gemacht werden, dass die Zukunft in aller Hände liegt und zum Anderen zeigen, dass Umweltschutz konkret umsetzbar ist.
Dazu ist ein ökologisches Frühstück in Wolzhszhkij geplant, wo weder Plastikverpackungen noch andere Arten von Müll angehäuft werden dürfen.

Der letzte Tag dient der gemeinsamen abschließenden Reflexion zum Zusammenhang von Gestern, Heute und Morgen und der daraus resultierenden Notwendigkeit der praktischen Anwendung von Sprache ‚als Instrument’.

Projektinfo

Zeit: 31.05.2011– 05.06.2011

Ort:
Wolgograd und Wolzhshkij

Projektleitung:
Judith Wiedemann

Projektteam: Lilli Krause

Kontakt: hulder(at)gmx.de

Partner: Sprachlernzentrum, Partner des Goethe Instituts, Wolgograd
Sprachlernzentrum, Partner des Goethe Instituts, Wolzshskij

Projektbericht

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