Der Salon

In Berlin ist einiges an Veranstaltungen zu Polen und dem deutsch-polnischem Verhältnis zu finden - von Fachkonferenzen über politische Gesprächskreise bis hin zu Kulturangeboten. Was dennoch fehlt, ist eine Möglichkeit, sich mit anderen Menschen aus dem deutsch-polnischen Kontext in einer lockeren Atmosphäre zu treffen und auszutauschen – genau genommen eine informelle Vernetzungsplattform quer durch verschiedene Altersgruppen, Berufe und Karrierestufen. Genau diese Lücke wollen wir mit unserem Projekt schließen.

Mit dem Projekt "Salon" wollen wir Menschen, die im deutsch-polnischen Kontext tätig sind, eine Plattform bieten, sich in einer lockeren Atmosphäre zu treffen und auszutauschen. Im Vordergrund steht dabei die alters-, berufs- und karierrestufenübergreifende Vernetzung der Teilnehmer. Durch die Zusammensetzung der Gruppe sollten Synergieeffekte in den Bereichen Politik, Wissenschaft, Kultur, Zivilgesellschaft und Medien geschaffen und damit neue Akzente für die deutsch-polnische Zusammenarbeit angeregt werden. Der neue Ansatzpunkt ist die Möglichkeit, unabhängig von beruflichen Zusammenhängen und Zwängen in ganz neuen Konstellationen miteinander ins Gespräch zu kommen. Oft genug sind im beruflichen Umfeld enge Grenzen gesetzt, die wir hier aufbrechen wollen. Das wichtigste Nahziel ist die Schaffung eines akzeptierten offenen Raumes, der die Teilnehmer animiert und anregt. Die private Atmosphäre des Treffens und das stillvolle kunstreiche Ambiente der Wohnung von Joanna Magdalena und Stefan Maria Rother laden geradezu zu offenen Gesprächen ein und fördern kreatives Denken. Die Wohnung dieser zwei Kunstliebhaber und -sammler eignet sich hervorragend zur Entwicklung und Austausch von neuen Ideen. Der kleine kulinarische Beitrag, zu dem alle Gäste in der Einladung animiert wurden, fördert die aktive Teilnahme an dem Treffen und unterstreicht gleichzeitig den privaten Charakter der Unternehmung.

Thematisch dürfen sich die Treffen den aktuellen Fragestellungen zu Polen und den deutsch-polnischen Beziehungen widmen, wobei der Schwerpunkt mal auf Politik oder Kultur liegen kann. Mittelfristig wird durch die Schaffung eines festen Kerns und der entsprechenden Bekanntheit des Salons eine Agenda der interessantesten Fragen aufgeworfen. Im Idealfall werden dann auch langfristige Projekte und Pläne angesprochen. Der Dialog verschiedener Generationen und Vertreter aus unterschiedlichen Berufen soll dazu beitragen, die Sichtweisen auf eine Problemstellung auszuweiten und neue Perspektiven in die jeweils eigene Betrachtungsweise einzubeziehen.

Die Pilotphase haben wir bereits hinter uns. Im Juni 2009 hat unser erster "Salon" stattgefunden, ca. 50 Menschen zwischen 20 und 80, aus den verschiedensten Karrierestadien und den unterschiedlichsten Bereichen kamen dabei zusammen. Das Feedback war so positiv und ermutigend, dass wir beschlossen haben, weitere Treffen dieser Art zu organisieren. Der nächste Salon wird am 30. Januar 2010 stattfinden. Wie zum ersten Mal wird er in einer privaten Wohnung stattfinden, um die Organisation kümmert sich ein dreiköpfiges Team, bestehend aus Karoline Gil, Joanna Magdalena Rother und Anna Quirin.

Projektinfo

Zeit:
30. Januar 2010

Ort:
Berlin

Projektleitung:
Anna Quirin

Projektteam:
Karoline Gil, Joanna Magdalena Rother

Kontakt:
netoperek(at)lycos.com