Altai: alles andere als homogen

"Sind wir ein Volk"? In der autonomen Republik Altai, im südwestlichen Sibirien und nördlichen Altaigebirge, leben Altaier, Kasachen und Russen. Jede Volksgruppe von ihnen bringt ihre jeweils andersartigen religiösen Hintergründe mit: den Schamanismus, den Islam und die Orthodoxie oder auch Altgläubigkeit. Wie verläuft das multikulturelle Zusammenleben der verschiedenen Volksgruppen? Welche Probleme und Konflikte gibt es? Wie werden unterschiedliche Religionen heute knapp "20 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion" aufgenommen?

Diesen Fragen nähern sich fünfzehn Teilnehmer im Rahmen eines Kultur- und Fotoseminars an, indem sie bereits bestehende private Fotos von den verschiedenen Regionen zur Diskussion mitbringen, als auch im Laufe des Seminars neue Fotos von der modernen Republikhauptstadt Gorno-Altaisk entstehen lassen. Die Ausstellung versucht aufzuzeigen, wie sich das Zusammenleben zwischen Kasachen, Russen und Altaiern heute gestaltet, dementsprechend werden in der Seminargruppe auch Teilnehmer von jeder dieser Volksgruppen vertreten sein. Die Ausstellung wird in Gorno-Altaisk, Nowosibirsk als auch in Berlin zu sehen sein.

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Projektinfo

Ort: Gorno-Altaisk

Zeit: 20. bis 25. August 2009 

Projektleiterin: Oxana Zenner

Projektteam: Maryana Sorokina, Bert Sommer

Kontakt: oxanazenner@gmail.com

Ausschreibung

Projektdokumentation