Zeit für Leidenschaften? Lektorenalumni-Treffen zum Thema Freiwilliges Engagement und Ehrenamt

Weiterbildung, Festigung des Zusammenhalts im Alumni-Netzwerk, Vernetzung und Zusammenkommen

Unter Aufsicht von Robert Bosch, der die Wand unseres Seminarraums schmückte, starteten wir am Samstagvormittag mit einer Nostalgierunde im Stuhlkreis. Da die meisten Teilnehmer sich bereits persönlich kannten, war eine Kennenlern-Runde nicht notwendig. Anschließend näherten wir uns dem Thema ehrenamtliches Engagement und unterhielten uns über unser bürgerliches Engagement, das uns für das Bosch-Lektorat qualifiziert hatte. Dabei diskutierten wir auch die Frage, ob wir nach dem Lektorat daran anknüpfen konnten und welche Faktoren dies beförderten bzw. erschwerten.

Nach der Mittagspause konnten wir Anna Veigel und Arist von Hehn in unserer Runde begrüßen. Moderiert von Ivonne Bollow machten wir uns ein Bild von der Arbeit dieser beiden Organisationen, deren Erfolg stark vom Engagement junger Menschen abhängt. Nach ausgiebigen Diskussionen und einer Pause trafen sich die Teilnehmer am Abend im Café Chagall zum informellen Teil des Treffens.

Am Sonntagmorgen verlegten wir das Treffen außerplanmäßig in ein Café nahe der MitOst-Geschäftsstelle, um dort zu brunchen. Zusammen mit Alumni-Vertreter Julian Gröger besprachen wir anschließend in den neuen Räumen des Vereins die Möglichkeiten für Lektorenalumni, bei MitOst aktiv zu werden. Außerdem überlegten wir, wie wir zukünftige Lektorenalumni-Treffen gestalten können und wodurch sich Alumni für MitOst begeistern lassen. Am Nachmittag gegen 15 Uhr konnten wir das Treffen nach einer Abschlussrunde für erfolgreich beendet erklären.

Das Projekt verlief planmäßig, es gab aber folgende Abweichungen. Das Treffen mit Andreas Schockenhoff musste aus terminlichen Gründen schon am Donnerstag stattfinden. Dadurch waren unter den Teilnehmern kaum Alumni des Lektorenprogramms, die sich für das Treffen am Wochenende angemeldet hatten. Von ca. 30 angemeldeten Teilnehmern sagten einige kurz davor ab oder beschränkten ihre Teilnahme auf ausgewählte Programmpunkte.

Wir freuen uns über ein schönes Alumnitreffen, welches mit dem positiven Ergebnis endete, dass eine Etablierung regelmäßig stattfindender Treffen von den Teilnehmern gewünscht wird.

Die Mischung aus formellen und informellen Programmpunkten, sowie ein vorgegebenes Thema wurden unterschiedlich bewertet. Einigen hielten einen externen Input und einen thematischen Aufhänger für wünschenswert und notwendig, um z. B. die Gruppe zu stabilisieren, andere hätten ein rein informelles Treffen bevorzugt.

In jedem Fall aber wirkte das Treffen anregend für neue Vorschläge zur Gestaltung zukünftiger Wiedersehen.

In Zukunft wollen wir noch demokratischere Wege der Organisation finden und möglichst viele Alumni in die aktive Planung mit einbeziehen. Das erspart zwar keinesfalls Kommunikationsaufwand, garantiert aber eine höhere Verbindlichkeit seitens der Teilnehmer und ein vielgestaltigeres Treffen.

Projektinfo


Ort: Berlin

Zeit: 20.-23. Januar 2011

Projektleitung: Sebastian Gaudigs

Projektteam: Martina Wolfgang, Ivonne Bollow

Kontakt: s.gaudigs(at)googlemail.com