Boschlektoren verabschieden sich von Mitteleuropa und dem Baltikum

Im nächsten Jahr wird sich das Lektorenprogramm mit der Schließung der Lektorate in Białystok und Chełm (beide in Polen) von seinem Engagement in den Ländern Mitteleuropas und dem Baltikum (Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Polen, Lettland, Litauen und Estland) verabschieden.

Zeit für ein Resümee: Was hat sich bewegt in den letzten 15 Jahren? Was haben Lektorinnen und Lektoren Anfang der Neunziger in diesen Ländern getan und was tun sie im Jahr 2008? Werden Lektorate dort heute anders wahrgenommen und was hat dazu geführt?

14 ehemalige und aktuelle LektorInnen trafen sich 27. bis zum 30. November im polnischen Białystok, und tauschten sich zu diesen und anderen Fragen rund ums Lektorenprogramm, das Lektorendasein und die Lektoratsarbeit aus. Da Vertreter ab dem Lektorenjahrgang 1996 dabei waren, ergab sich ein interessantes, reichhaltiges Bild über die Veränderungen während der Jahre.

Parallel zum Alumni-Treffen fand ein Treffen der aktuellen LektorInnen im Profil Organsationsentwicklung ebenfalls in Białystok statt, so dass viele die Möglichkeit nutzen, mit weiteren derzeitigen LektorInnen in Kontakt zu kommen.

Am Samstag fand eine von Agniesza Kaminska, THK-Seminarleiterin und Dozentin in Warschau, moderierte Gesprächsrunde statt. Hier wurde die Diskussion über Veränderungen in der Austauscharbeit zwischen Deutschland und Mittelosteuropa am Beispiel Polen ergänzt und angeregt durch die Erfahrungen von Piotr Womela, ehemals Geschäftsführer des Deutsch-Polnischen Jugendwerks in Warschau, heute Projektkoordinator bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Warschau.

Projektinfo


Ort: Bialystok, Polen

Zeit: 27.-30. November 2008

Projektteam: Antje Liebscher, Ulrike Würz, Agnieszka Kaminska, Maciej Leszkowicz

Partner: Lektorenprogramm der Robert Bosch Stiftung