Internationaler Journalistenpreis

Ausschreibung

Bewerben können sich Print- und Online-Journalisten im Alter von 18 bis 35 Jahren aus den Ländern der Europäischen Union, den östlichen Nachbarstaaten sowie der Russischen Föderation, die über das Thema fair und offen berichtet haben.

Gesucht werden Beiträge über das zusammenwachsende Europa jenseits der alten Trennlinie von Ost und West. Dabei soll das Jahr 1989 der Ausgangspunkt für Darstellungen der aktuellen und künftigen Entwicklungen Europas sein.

Die mit Medienvertretern und Experten international besetzte Jury nominiert 10 Autoren, die im Herbst 2009 zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen werden. In der Stadt des Mauerfalls haben die Teilnehmer die Möglichkeit, erfahrene Journalisten in ihren Redaktionen zu besuchen und Vertreter aus Politik und Kultur kennen zu lernen. Die besten Beiträge werden in einem Sammelband im Februar 2010 veröffentlicht und in einer auf Medienpartnerschaften gestützten Kampagne präsentiert.

Die Ausschreibung endet am 20. August 2009. Die Nominierung der Autoren wird Anfang Oktober 2009 bekannt gegeben.

Preise

Dotiert ist der Internationale Journalistenpreis ?1989 ? 2009: Europa im Dialog? mit einem Preisgeld von 2.500, 1.500 und 1.000 Euro für die ersten drei Plätze. Insgesamt werden Anfang November 2009 zehn nominierte Autoren zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen.

Medienpartner

Die deutsche Tageszeitung DIE WELT ist exklusiver Medienpartner des Internationalen Journalistenpreises und unterstützt das Projekt bei der Veröffentlichung der besten Beiträge.

Teilnahmebedingungen

Der Internationale Journalistenwettbewerb ist für die Kategorie Print ausgeschrieben. Die Texte können in der Landessprache verfasst werden. Sie müssen seit August 2008 in Print- oder Onlinemedien veröffentlicht worden sein. In Ausnahmefällen können auch Artikel eingereicht werden, die bis November 2009 erscheinen. Die Form des Beitrages ist frei und sollte ca. 8.000 Zeichen umfassen. Die Artikel sollten nicht ausschließlich auf dokumentarischem Material beruhen, wissenschaftliche Publikationen können leider nicht berücksichtigt werden.

Der Bewerbung sind beizulegen: die Veröffentlichung im Original mit Erscheinungsdatum (bei Internetbeitrag mit Link) und als Kopie, die deutsche Übersetzung des Beitrags, das ausgefüllte Bewerbungsformular sowie gegebenenfalls Fotos zum Artikel in Druckqualität.

Einsendungen sind zu richten an:

Internationaler Journalistenpreis ?1989 - 2009: Europa im Dialog?
Joanna M. Rother, MitOst e.V., Schillerstr. 57, 10627 Berlin, Deutschland.
E-Mail: medienprojekt1989(at)mitost.org

zum Herunterladen:

auf Deutsch:
Ausschreibung (pdf.)
Bewerbungsformular (doc.)

auf Englisch:
Submission (pdf.)
Entry form (doc.)

auf Russisch:

информацию о проекте (pdf.)

Vorjury

Alfhild Böhringer (Redakteurin und Vorstandsmitglied der European Youth Press)
Matthias Echterhagen (Geschäftsführer von N-Ost)
Anne Laxy (LAXY PR)
Friederike Lippold (Franckesche Stiftungen zu Halle)
Reinhard Mohr (SPIEGEL)
Joanna M. Rother (freie Autorin und Projektleiterin vom Medienprojekt 1989)
Stefan Maria Rother (Fotograf)
Clemens Schöll (Berliner Journalisten-Schule)
Luise Tremel (Bundeszentrale für Politische Bildung)

Jury

Marc Bermann (Projektleiter der Robert Bosch Stiftung)
Alfhild Böhringer (Redakteurin und Vorstandsmitglied der European Youth Press)
Juri Durkot (Freier Journalist und Publizist, Gründungsmitglied der Akademie der Ukrainischen Presse)
Annette Kaiser (Journalistin und Pressesprecherin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik)
Adam Krzemiński (Journalist und Publizist der polnischen Wochenzeitung POLITYKA, Warschau)
Claus C. Malzahn (Ressortleiter Politik bei SPIEGEL ONLINE)
Ivan Rodionov (Stellvertretender Chefredakteur des russischen TV-Nachrichtensenders Westi24)
Joanna M. Rother (freie Autorin und Projektleiterin vom Medienprojekt 1989)
Andrea Seibel (Stellvertretende Chefredakteurin der WELT und der Berliner Morgenpost)
Luise Tremmel (Referentin der Bundeszentrale für politische Bildung)
Bernd Ulrich (Stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Politikressorts der ZEIT)