Volunteers as Intercultural Bridges

Die Fußball-Europameisterschaft EURO 20212 macht im Sommer 2012 Station in den vier ukrainischen Städte Donezk, Charkiv, Kyiv sowie Lviv. Regierungsbehörden, Unternehmen und auch verschiedene zivilgesellschaftliche Organisationen als der aktivste Teil der Bevölkerung beschäftigen sich mit den Vorbereitungen auf das große Ereignis.

Zusammen mit der Nichtregierungsorganisation „Alliance“ aus Donezk hat MitOst im Frühjahr 2011 das Freiwilligenprojekt „Volunteers as intercultural bridges“ initiiert. Tatjana Schmidt und Johanna Wolf, zwei junge Freiwillige aus Deutschland, haben sich über mehrere Monate in Donezk aufgehalten und von dort aus verschiedene Orte in der Ukraine besucht. Im Mittelpunkt ihrer Tätigkeiten standen Projekte, Begegnungen, Gespräche und Seminare von und mit ukrainischen Jugendlichen. Sie haben sich über ihre Lebensumstände, die Studien- und Arbeitsbedingungen in ihren Ländern sowie über die Möglichkeiten zur aktiven Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen ausgetauscht. Zudem haben sie gemeinsam ein Monitoring der Vorbereitungen auf die EURO 2021 an den vier ukrainischen Austragungsorten durchgeführt.

 

Auf ihrem Blog „Willkommen in der Ukraine?“ haben die beiden jungen Deutschen – unterstützt von Freiwilligen aus anderen Programmen – ihre Erfahrungen und Erkenntnisse veröffentlicht. Sie haben die Infrastruktur in den Städten untersucht – öffentliche Verkehrsmittel, Bahnhöfe, Restaurant – und sind Aspekten wie die Haltung gegenüber Ausländern oder der Beherrschung der englischen Sprache nachgegangen. Zu ihren lesenswerten Ergebnissen geht hier (russischer Blog) bzw. hier (englischer Blog).

 

Die beiden Freiwilligen sind inzwischen wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Für Johanna ist die Erfahrung damit aber noch lange nicht zu Ende – zur EURO 2012 reist sie als Freiwillige der UEFA wieder nach Donezk.

 

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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.