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»Bucharest – fragments in a box« setzt sich zum Ziel, die für gewöhnlich einseitige Berichterstattung über Rumänien und insbesondere die in den Massenmedien etablierten Bilder der Hauptstadt Bukarest aufzubrechen. Das Projekt forscht nach den schwer fassbaren Dingen, die das alltägliche Leben in Bukarest auszeichnen - vergleichbar einer Kartografierung der Stadt. Das besondere Interesse richtet sich auf die verschiedenen Geschwindigkeiten der Transformationsprozesse in Rumänien und insbesondere – da diese in kaum einer anderen Stadt in Südosteuropa so deutlich zu Tage treten – in Bukarest.
»Bucharest – fragments in a box« wendet sich dabei zunächst den scheinbar subtilen Dingen des Alltags zu: Dem Klang der Kirchenglocken, den Rufen eines Verkäufers, bemalten Hauswänden oder Parkbänken. Mit Hilfe der Klangaufnahmen und Fotografien der Stadt filtert es deren Essenz heraus, die wertvolle Aufschlüsse über das Lebensgefühl und die Lebensrealität an diesem sich in solch heftiger Transformation befindlichen Ort zu liefern vermag.
Um einen geeigneten Rahmen zu schaffen, der beiden Medien Freiraum zum gegenseitigen Interferieren geben kann, greift »Bucharest – fragments in a box« auf ein längst vergessenes Massenmedium zurück: Den Guckkasten. Die zunächst im Inneren der Boxen verborgenen Bilder und Töne müssen vom Betrachter entdeckt werden. Durch die Sichtschlitze kann jedoch nur jeweils eine Person in die Box spähen. Dies ist Absicht: »Fragments in a box« referiert zwar auf ein altes Massenmedium, damit jedoch nicht auch auf den Massenkonsum selbst, sondern zunächst auf eine intime Erfahrung.
Um nicht nur durch die Ausstellung die Stadt Bukarest klanglich erfahrbar zu machen, wird innerhalb des Ausstellungszeitraums ein Workshop unter dem Titel »Listen to: Bucharest« für Künstler und alle Interessierte angeboten. Die Klangaufnahmen sowie schriftlichen Klangskizzen, welche die Teilnehmer anfertigen, werden in die Installation »Bukarest – fragments in a box« eingearbeitet. Am Ende des Workshops werden diese öffentlich präsentiert, sowie in Kassel und Hildesheim zu sehen (und vor allem zu hören) sein.
Um möglichst viele von »Bucharest fragments in a box« wissen zu lassen und einer großen Anzahl von Interessierten die Möglichkeit zu bieten, Bukarest in Bild und Ton zu erfahren, werden die Ausstellungen nicht ausschließlich mit Plakaten, Flyern und in der Presse (z.B. IDEAMagazin) umworben. Gerade in Bukarest soll das Netzwerk an Internetblogs ausgenutzt werden, die stetig über kulturelle Veranstaltungen informieren. Auf der Homepage www.inbukarest.de (www.inbukarest.com) wird das Projekt präsent undweitgreifend vernetzt sein.
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Ort: Bukarest, Hildesheim, Kassel
Zeit: 2. – 10. Juli 2008 (Bukarest), Oktober 2008 (Hildesheim) Dezember 2008 (Kassel) Projektleiter: Greta Hoheisel und Norbert Lang
Kooperationspartner: IDEA, atelier 35
Kontakt: info(at)inbukarest.com
Homepage: www.inbukarest.com
Mitmachen! Der Workshop "Listen to Bucharest" findet voraussichtlich zwischen dem 8. und dem 14. Juli 2008 statt. Interessenten schicken bitte bis zum 23. Juni 2008 eine Email an info(at)inbukarest.com.
Einladung zur Ausstellung in Kassel

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