„Quo vadis Boschlektor?“ war einer der Aspekte, die beim ersten informellen Lektoren-Alumni-Treffen diskutiert wurden. Neben dem „Wohin gehst du?“ ging es zumal um den Austausch über die Lektoratszeit, sozusagen um die „Woher kommst du?“-Frage. Und das nicht nur beim Wandern ...
12.-15. Juni 2008 im Seminarhaus Farma sv. Františka, Horne Hamre / Slowakei (www.farm.sk)
Projektleiterin Nadine Csonka und ihr Projektteam Heike Fahrun und Ina Werner
Förderer: Robert Bosch Stiftung / MitOst – Mittel aus dem Alumni-Topf für Unterkunft und Verpflegung
Geboren wurde die Idee einer informellen Zusammenkunft beim letzten MitOst-Festival. Im Vordergrund des Treffens, so war es schon in Görlitz besprochen worden, sollte der persönliche, aber auch vereinsmeierische Austausch stehen.
Fünfzehn ehemalige Lektoren kamen, abgedeckt wurden ein Zeitraum von 1998 bis 2007 und immerhin drei Länder, da auch zwei ehemalige Tandemlektoren die Gelegenheit nutzten. Und (leider nur) ein Nachwuchs war auch dabei.
Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Natur und des gegenseitigen Kennenlernens. Während einer langen Wanderung durch das wunderschöne Vtáčnik-Gebirge ergaben sich die Gespräche quasi von allein – wie es während des Lektorats so gewesen sei, was man jetzt so tue, was die Welt bewege ...
Die Frage, wie die Alumni-Arbeit verbessert werden könne, nahm einen ganzen Vormittag ein. Diskutiert wurde u.a. über bessere Kommunikationswege und neue Formen der Zusammenarbeit. Beruf und Vernetzung wurden als Aspekte von allgemeinem Interesse identifiziert, erste Ideen für Projekte in diesen Bereichen gesammelt. Nicht zuletzt war man sich einig, ein nächstes Treffen dieser Art zu organisieren.
Sport und Kultur rundeten das Angebot ab: einige gingen reiten, teilweise das erste Mal in ihrem Leben. Andere besuchten das nahe gelegene Banská Štiavnica, eine alte Bergbaustadt mit Weltkulturerbe-Status. Nicht zu vergessen die nostalgischen Gesänge über Partisanen und Genossen am Lagerfeuer ...
Die An- und Abreise war nicht für alle ganz einfach, aber die Begeisterung war (und ist) groß:
„...nach neun Stunden, drei über Landstraße und sechsen auf dem Highway - danke Europäischer Stukturfonds - wieder in Berlin gewesen und alles war so laut, der Müllwagen, der Verkehr, die Hektik...aber wenn ich die Augen schließe, dann sehe ich das viele, viele Grün vor Augen...Tut sehr gut und danke vielmals.“
„Das Setting 'Horne Hamre' hat m.E. eine tolle Richtung gewiesen, wie so ein Treffen aussehen kann. Kann - und nicht muss :)“
„...hat mich sehr gefreut, ein paar der ehemaligen Kollegen zu treffen. Die Location und den Rahmen fand ich ebenso klasse.“
„Für mich waren die 3 Tage sehr bereichernd und vor allem erholsam. Ich freue mich auf ein Baldwieder!“