ProjektNetzWerkStattA l l g e m e i n e E i n f ü h r u n gAls Teilnehmer des MitOst-Festivals habt ihr in der ProjektNetzWerkStatt (PNWS) nicht nur die Möglichkeit, euch in verschiedenen Bereichen der Projektarbeit weiterzubilden, auszutauschen, an Entstehungsprozessen teilzunehmen, sondern auch selbst aktiv zu werden: Neben klassischen Workshops von „Arbeitsverträge“ bis „Zukunftskonferenz“ gibt es die Gelegenheit, auf dem Festival bei Miniprojekten mitzumachen oder eigene Ideen umzusetzen. A n m e l d u n gDie Workshops finden am Freitag statt. Dieses Jahr erfolgt die Einschreibung zu den Workshops unmittelbar auf dem Festival. Dazu findet ihr mehr Information in der Festivalzentrale. 18.10. I 8:00 – 9:00 I Festivalzentrale Die Miniprojekte werden am Donnerstag in einer offen Runde, vergleichbar einem Open Space, vorgestellt. Hier kann jeder unverbindlich zuhören, dabei sein, Anregungen und Ideen, spontan oder überlegt, geben. Gruppen, die sich hier für ein Miniprojekt bilden, führen dieses am Freitag durch. Die Miniprojekte werden von erfahrenen Referenten moderiert, begleitet und unterstützt. O p e n S p a c e - V e r a n s t a l t u n g18.10. I 14:00 I Festivalzentrale P N W S 2 0 0 7 i m Ü b e r b l i c kDokumentationsgruppen
Festival-DokumentationsgruppenSchreiben & Fotografieren für Magazin und Homepage Voraussichtlich im Dezember haltet ihr das nächste MitOst-Magazin in euren Händen. Zuvor muss es jedoch noch gefüllt werden - zum Beispiel mit euren Berichten und Bildern zum Festival 2007! Wer Lust hat, das Festival schreibend und fotografierend zu begleiten, kann sich der Dokugruppe anschließen. Mögliche Artikelthemen: Reportage über ein Mini-Projekt von der Idee bis zur Präsentation – vielleicht auch als Fotostory mit Sprechblasen; kleine Interviews mit Teilnehmern, dazu Schnappschüsse; Reportagen: Wie ändert sich die Welt beim Gang über die Brücke von Görlitz nach Zgorzelec? Wer ist der mysteriöse Fan, der der Stadt jährlich eine halbe Million Euro spendet und bisher unerkannt blieb? Interviews mit dem neuen Vorstand... Ihr habt sicher selbst noch viele Ideen! Über die Artikel, die nicht im Magazin veröffentlicht werden, freut sich übrigens die MitOst-Homepage. 19.10. I 13:30 – 14:00 I Festivalzentrale Der Festival-Film MitOst-Aktionen auf dem Marktplatz, Leute auf der Brücke am Grenzübergang, Mitglieder, die sich im „Braunen Hirsch“ registrieren lassen: Das Festivalgeschehen in seiner ganzen Fülle will dokumentiert sein – für alle, die nicht dabei waren und damit man sich selbst später noch erinnert. Im Team konzipiert, dreht und schneidet ihr den Festival-Film 2007! Termin und Ort in Festivalbroschüre! Workshops
Preiswert Reisen Reiselust aber kein Geld? Unser Workshop dient dem Erfahrungsaustausch zum Thema „Billig reisen“. Das Ziel ist eine Sammlung von Hinweisen und Tipps, wie man trotz wenig Geld das meiste aus einer Reise herausholt. In Gruppenarbeit und szenischen Spielen wird es u. a. um Themen wie kreatives Kochen, Schwarzfahren oder Sightseeing gehen. 19.10. I 11.30 – 13:00 I Hochschule G1 U17 Mitglied sein – Einführung in das Vereinsrecht Zur Vorbereitung auf die am 20. Oktober stattfindende MitOst-Mitgliederversammlung bietet der Workshop „Mitglied sein“ eine kurze und verständliche Einführung in das Vereinsrecht. Neben der Darstellung der Rechte und Pflichten eines Mitgliedes werden die Aufgaben und der Ablauf einer Mitgliederversammlung besprochen. Außerdem wird auf die Rolle des Vorstandes, insbesondere seine Aufgaben, Rechte und Pflichten eingegangen. 19.10. I 14:30 – 16:00 I Hochschule G1 U20
Gegen Vorurteile und Diskriminierung – Übungen Vorurteile, Machtgefälle und Diskriminierungen gibt es in allen Gruppenzusammenhängen. Auch oder gerade in international zusammengesetzten Seminaren ist dieses Thema aktuell. In diesem Workshop wird ein Einblick in den Bereich der Übungen zu Vorurteilen und Diskriminierung gegeben. Gemeinsam werden wir einzelne Übungen ausprobieren und diskutieren. Weitere Übungen werden vorgestellt, mögliche Fallstricke und Gefahren solcher Methoden thematisiert und Anwendungshinweise gegeben. 19.10. I 9:45 – 11:15 I Hochschule G1.19
Lust auf Radio Auf immer mehr Internetseiten – auch von Vereinen und Initiativen – ist es möglich, kurze Hörbeiträge, so genannte Podcasts anzuhören oder herunter zu laden. Der Workshop möchte deshalb Lust aufs Radio machen und eine Einführung dazu geben. Zunächst beschäftigen wir uns mit den theoretischen Grundlagen: dem Aufbau oder der „Dramaturgie“ eines Beitrags, der Relevanz und Auswahl von Themen, dem Führen eines Interviews sowie einer kurzen technischen Einführung. Doch es wird nicht bei der Theorie bleiben, das Erlernte kann unter Anleitung auch sofort umgesetzt werden. Wir werden kurze Interviews führen und diese anschließend mit einem einfachen Schnittprogramm bearbeiten. Das Resultat des Workshops sollen einige kürzere Beiträge sein und hoffentlich die Erkenntnis, dass es ganz einfach ist selbst solche zu produzieren. 19.10. I ganztags ab 9:45 I Raum bitte am Infostand in der Festivalzentrale erfragen
„Hinter den Wolken I Za chmurami – Kreatives Schreiben im deutsch-polnischen Kontext Verschiedene Methoden des Kreativen Schreibens sollen einen deutsch-polnischen Dialog fördern und möglicherweise vorhandene Stereotypen abbauen. Dazu bilden wir Kleingruppen, die sich zum Beispiel mit einem Pressespiegel zum deutsch-polnischen Verhältnis befassen. Andere Gruppen beschäftigen sich mit den Gegebenheiten und Eigenarten der Grenzstadt, schreiben dazu Reportagen und führen Interviews. Anschließend erhalten die Texte ein einheitliches Layout, eventuell entsteht ein kleines Heft. 19.10. I ganztags ab 10:30 I Raum bitte am Infostand in der Festivalzentrale erfragen
Projektarbeitsverträge – ein Erfahrungsaustausch Nicht selten stoßen potentielle Bewerberinnen und Bewerber in Ausschreibungen auf das Stichwort „Gehaltsvorstellungen“ - doch wie damit umgehen? Das Thema Flexicurity wird europaweit diskutiert. Was ist darunter zu verstehen? Welches Design benötigen Arbeitsverträge, um gerecht, reaktionsfähig und integrativ zu sein? Der konkrete Inhalt des Workshops wird nach einer Vorstellungsrunde gruppenintern definiert. 19.10. I 11:30-13:00 I Hochschule G1 U20
Der Projektbeirat informiert Lust auf Projekte und vielleicht schon Ideen? Der Projektbeirat bietet im Rahmen der PNWS eine "Projektsprechstunde" an, in der sich Mitglieder bei der Antragsstellung beraten lassen können. Auch Mitglieder, die selbst für den Beirat kandidieren wollen, können sich in der Sprechstunde informieren. 19.10. I 11:30-13:00 I Hochschule G1.18 und 19.10. I 16:30 – 18.00 I G1 U20
Zukunftskonferenz Organisationen müssen sich von Zeit zu Zeit fragen, was sie in der gegenwärtigen Situation unternehmen und unterlassen. An diesem Prozess sind MitarbeiterInnen, Führungskräfte und Träger von Einrichtungen gleichermaßen beteiligt. Ein sehr nützliches und zielorientiertes Instrument für diese Auseinandersetzung ist die Zukunftskonferenz. In diesem Workshop wird das Konzept Zukunftskonferenz als Methode in der Organisationsentwicklung vorgestellt und von weiteren Methoden abgegrenzt. Dabei führen wir praktische Übungen zur Vertiefung durch. Teilnehmen kann jede/r der/die Interesse an Entwicklungs- und Veränderungsprozessen in Organisationen hat. 19.10. I 11:30-13:00 I Hochschule G1.19
Homo Ludens. Vorbereitungen für ein philosophisches Kolloquium Das philosophische Kolloquium zum Thema „Spiel als Phänomen des menschlichen Daseins“ soll parallel zu einem Theaterfestival laufen, das voraussichtlich im Frühjahr 2008 in Belarus stattfindet. Dabei wird die Reflexion über das Phänomen Spiel zu einer inhaltlichen Erweiterung des Theaterfestivals. Bei der Auseinandersetzung mit dem Phänomen wollen wir Handlungs- und Reflexionsebene verknüpfen. Thematisch soll das Spiel als Form der Involvierung eines einzelnen Menschen in die Welt einerseits und als Form des Funktionierens der Kultur andererseits im Mittelpunkt des Kolloquiums stehen. Besonderer Wert wird auf interkulturelle und interdisziplinäre Deutungsperspektiven gelegt. Mögliche Ziele während des Workshops: Bildung einer internationalen Projektgruppe und Konkretisierung des Projekts. 19.10. I 11:30-13:00 I Hochschule G0.26
Stimmbildung Sprechen? Das kann doch jeder! Stimmt. In dieser Werkstatt soll es deshalb darum gehen, die eigenen Stimm- und Sprechfähigkeiten zu erkunden und dabei Neues zu entdecken. Neben Haltung, Atmung und Stimme werden auch Übungen zum Sprechausdruck Teil der Werkstatt sein. Voraussetzung sind eigentlich nur bequeme Kleidung und die Lust, sich selbst auszuprobieren. 19.10. I 14:30-16:00 I Hochschule G1 U17
Netzwerken für Ehrenamtliche Das Wort Netzwerk ist in aller Munde. Hat sich aber schon mal jemand Gedanken gemacht, was das eigentlich heißt? Was ist der Unterschied zwischen einem persönlichen und einem institutionellen Netzwerk? Was ist ein geschlossenes und was ein offenes Netzwerk? Welches wächst schneller, welches ist nützlicher? Und wie werde ich ein "Netzwerker"? Warum muss ein erfolgreicher Netzwerker immer ein "ehrlicher Makler" sein? Diesen Fragen geht Sascha Götz im Gespräch mit euch nach, der als Geschäftsführer nicht nur "Netzwerker von Beruf" ist, sondern auch vor seiner Zeit bei MitOst ehrenamtlich das Netzwerk Junger Osteuropa Experten in Berlin „JOE-fixe“ aufgebaut hat. 19.10. I 09:45-11:15 I Hochschule G1 U20
Möglichkeiten und Grenzen ehrenamtlicher Projektarbeit Projekte bieten einen guten Rahmen für Engagement. Denn sie geben eine (zeitlich überschaubare) Struktur vor, um gesponnene Ideen über die Konkretisierung und Durchführung zu einem guten Ergebnis zu führen. Diejenigen, die sich statt in Projekten langfristig in Strukturen und Institutionen einbringen, können hingegen ein Lied von den "Mühen der Ebene" singen: Gremiensitzungen, Formalismen und Institutionenlogik drängen sich schnell in den Vordergrund. Auf der anderen Seite sind Projekte nur bedingt geeignet, um langfristig wirksam zu werden. Die Erfahrungen des Theodor-Heuss-Kollegs mit der Methode "Projektarbeit" zur Aktivierung von jungen Menschen bilden die Grundlage für diesen Workshop.
Wahlbeobachtung Die Teilnehmer dieses Workshops beginnen die Planungen für ein Großprojekt: Begleitend zur Bundestagswahl 2009 sollen Studierende aus Mittel-, Süd- und Osteuropa eine Wahlbeobachtungskommission bilden. Dabei stehen landeskundliche Aspekte, das Kennenlernen der politischen Institutionen in Deutschland und der Austausch der Studierenden untereinander im Vordergrund. Da politische Strukturen eines Landes Bedingung und Folge einer auffindbaren politischen Kultur sind, soll das Bewusstsein geschaffen werden, dass Unterschiede im Institutionengefüge nicht zufällig entstehen, sondern gewollt und zweckmäßig sind. Im Workshop werden erste Projektvorbereitungen (vernünftige Zeitplanung, Finden möglicher Partner etc.) unternommen. Bitte „leiht“ uns eure Erfahrungen und Kontakte! Gemeinsam kommen wir bestimmt ein gutes Stück voran und können dem Projekt erste Konturen verleihen. 19.10. I 14:30-16:00 I Hochschule G1.19
Kreatives Schreiben – Inspiration Alltag! Wollt ihr mit Worten kleine Kunstwerke bauen? Euch von einer Schraube oder einem Kassenzettel inspirieren lassen? Durch innovative Methoden die Freude am eigenen Schreiben entdecken? Ivanna und Estzer machen euch mit verschiedenen Grundlagen und Techniken des Kreativen Schreibens vertraut. Thematisch dreht sich dabei alles um unser Festival-Motto „Inspiration Alltag“. Eure Texte können auf der MitOst-Homepage oder im MitOst-Magazin veröffentlicht werden! 19.10. I 16:30-18:00 I Hochschule G1 U17
Begleitung und Betreuung ehrenamtlicher Projekte Projekte sind eine gute Form des Engagements, um neben dem Erreichen des Projektziels auch persönliche Kompetenzen zu erwerben und zu vertiefen. Sowohl eine erfolgreiche Durchführung des Projekts als auch ein Kompetenzgewinn werden durch die Begleitung und Betreuung von Projekten ermöglicht. Dabei gibt es verschiedene Modelle: Zum Beispiel die Betreuungsform des MitOst-Projektbeirats oder die Projektbetreuung im Theodor-Heuss-Kolleg. Der Workshop soll dem Austausch dienen. 19.10. I 16:30-18:00 I Hochschule G1.18
Festival auf hoher See: Europaschiff 2008 Wie fändet ihr es, wenn wir uns im nächsten Jahr nicht in einer Stadt, sondern zu einer Kreuzfahrt treffen? Festival auf dem Schiff - spinnen kann man ja immer! Wer spinnt mit? 19.10. I 16:30-18:00 I Hochschule G1.19
White Russian Belarus umgibt eine ganz spezielle Aura. In Westeuropa gern als Diktatur bezeichnet und von vielen als geheimnisvoll wahrgenommen, begegnet man oft auch Menschen, denen Belarus unbekannt ist und die dieses Land ins Nirgendwo einordnen. Dann wieder gibt es Menschen, die Belarus mögen, die Menschen sehr schätzen und viel Positives berichten. Wir möchten jenseits bekannter Wege und Denkmuster zum Austausch und Dialog einladen. Wie lebt man und wie lebt es sich in Belarus? Wie studiert und lernt man dort? Und was hat ein Cocktail mit einem Land zu tun? Darauf aufbauend werden wir unsere Projektarbeit für MitOst vorstellen und nach gemeinsamen Projekten im MitOst-Netzwerk suchen. 19.10. I 9:45 – 11:15 I Hochschule G0.26
Workshop Berufswegeplanung & Jobfindung Berufsfindung, Jobsuche, Berufseinstieg sowie berufliche Reorientierungsphasen sind permanente Begleiterscheinungen im modernen Arbeitsleben - ob nun als Teil des Prekariats, der digitalen Bohème, als freiberuflich praktizierender Praktikant oder sonstigen schnelllebigen Klassifizierungen. Wer jedoch einmal Instrumente zur beruflichen Selbstfindung kennen gelernt hat und in der Lage ist, sich im wahrsten Sinne des Wortes einen Job zu angeln, statt von Amtswegen einen Fisch vorgesetzt zu bekommen, wird sich leichter auf dem sich rapide wandelnden Arbeitsmarkt bewegen können. Einige Grundlagen sollen in diesem Seminar vermittelt werden. Am Vormittag werden wir uns mit Strategien der beruflichen Selbstfindung befassen und ein individuelles Kompetenzprofil erstellen, sowie mögliche Einsatzfelder eruieren. Am Nachmittag geht es um „harte“ Fakten wie Lebenslauf, Anschreiben und Jobsuchstrategien. Im Anschluss besteht ggf. die Möglichkeit Einzelgespräche zu führen.
19.10. I ganztags ab 9:45 I Raum bitte am Infostand in der Festivalzentrale erfragen
Lieder(Kon)texte (Sub)kulturelle Besonderheiten repräsentieren sich unter anderem in Liedertexten und in der Rezeption von Liedern. Viele Einzelheiten in Liedern sind jedoch für Vertreter anderer Kulturen nicht immer offensichtlich. In diesem Workshop möchten wir Lieder, die heute gehört werden, im (sub)kulturellen Kontext analysieren: Von Annett Louisan über Georg Kreisler bis Silbermond (und viele mehr). Es soll zu einer gezielten und expliziten Thematisierung von (sub)kulturellen Bezügen in Liedertexten kommen und zu einer gemeinsamen Suche von Methoden für die Umsetzung der gewonnenen Ergebnisse für den Unterricht und/oder interkulturelle Seminare – oder einfach weil es Spaß macht, sich mit Musik und Texten zu beschäftigen! 19.10. I 14:30-16:00 I Hochschule G0.26
"Sonnenfinsternis Sibirien 2008" / "Sonderzug nach Novo!" Am 1.8.2008 geht über Nowosibirsk für ein paar Minuten die Sonne unter. Mitten am Tag. Ein paar Mitostler planen sich an einer Idee der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch zu beteiligen und im Sommer 2008 eine Aktion in und um Sibirien anzustoßen. Gesucht werden somit SonnenanbeterInnen, Solarstromfreunde, Sibirien-Experten und Transsib-Fans. Jeder darf mitspinnen und dann vielleicht gemeinsam mit Mitost in knapp 10 Monaten am 1.8. in Nowosibirsk die Sonne untergehen sehen. Mitten am Tag. 19.10. I 16:30-18:00 I Hochschule GI 0.26 Miniprojekte
Knopffabrik – Brückenschlag durch Hingucker In der Knopffabrik gestalten die Teilnehmer getreu dem Festivalmotto „Inspiration Alltag“ Buttons aus Zeitungsschnipseln, Prospekten, Tapeten, Verpackungen, Fotos, Postkarten, Blumen und Pflanzen, Federn, Stoffresten usw. Auf einem Kreativmarkt in der Görlitzer Innenstadt oder festivalintern könnten die Buttons zum Materialpreis verkauft oder gegen etwas anderes eingetauscht werden.
Be(k)lebte Stadt Sticker verwandeln jeden Stromkasten in ein Medium. Nach einer kreativen Vorbereitungsphase werden verschiedene MitOst-Aufklebersprüche entwickelt. Die Texte können direkt Bezug zu Görlitz nehmen, provokante Fragen stellen, persönliche Wünsche äußern und interessante Vorschläge machen. Man könnte den Görlitzern/Zgorzelecern per Aufkleberspruch einige Brocken der Nachbarsprache beibringen. Wer keine eigenen Ideen hat, kann die Görlitzer/Zgorzelecer zum „anderen Stadtteil“ interviewen und dann interessante Statements abdrucken und verkleben. MitOst hinterlässt Spuren im öffentlichen Raum!
Unsichtbares Theater Unsichtbares Theater ist ein Erlebnis, bei dem der Akteur mitunter zum Zuschauer wird und der Zuschauer zum Akteur - auch, wenn er es unter Umständen niemals erfährt. Er erlebt etwas, aber für ihn ist es kein Theater. Beispiel: Ein “Schauspieler“ fährt Straßenbahn und bestellt sich über ein uraltes Telefon einen Kaffee, den ihm ein anderer „Schauspieler“ an der nächsten Haltestelle wie selbstverständlich serviert. Andere „Schauspieler“ beginnen mit den „Zuschauern“ – Fahrgästen - ein Gespräch über ... vielleicht ... wunderbare Alltäglichkeiten oder alltägliche Wunder? Die Teilnehmer lernen zu improvisieren, in unterschiedlichsten Situationen aufeinander zu reagieren, lernen einander und im eigentlichen Sinne sich selbst ein wenig besser kennen. Unsichtbares Theater stammt aus Lateinamerika und war politisch motiviert.
„Alltag inspiriert“ – ein Kunstprojekt Alltägliche Gegenstände in eine Skulptur verwandeln, sich von Kleinigkeiten inspirieren lassen, miteinander agieren, ohne Worte - nur durch Kunst. Wie können wir den Alltag in Kunst fassen? Wie erschaffen wir zusammen etwas? Was tun, wenn andere etwas verändern, was wir selber aufgebaut haben? Diesen Fragen wollen wir praktisch nachgehen und uns überlegen: Wie können wir Kunst in unsere (MitOst-)Arbeit einbauen? Was steckt hinter der Kunst? Was können wir über uns selbst lernen? Alles, was ihr braucht, ist Lust auf Kreativität und etwas Warmes zum Anziehen, denn wenn es nicht in Strömen regnet, bauen wir unser Kunstwerk draußen...
Plakate entwerfen, gestalten, machen! Plakate und Faltblätter, Anzeigen und Visitenkarten, Projektberichte und Präsentationen müssen designed und layoutet werden - ob in Papierform oder digital. Wie man das technisch und mit ästhetischem Anspruch macht, lernen die Teilnehmer im theoretischen Teil des Workshops. Im Rahmen eines Miniprojektes erstellen sie dann selbst einige Plakate, mit denen dann etwa die Festivalzentrale geschmückt werden kann.
MOE-Stadt Auf einem großen Blatt Papier entsteht Schritt für Schritt eine urbanisierte Landschaft. Die „Künstler“ sind die MitOst-Mitglieder und interessierte Menschen aus Görlitz/Zgorzelec. Sie schaffen gemeinsam (hinter einander) ein Kunstwerk. Jeder malt etwas von seinem Ort, integriert seinen Beitrag ins gesamte Bild und benutzt dabei alle möglichen Mittel.
Nationale und individuelle Erinnerung der Einwohner von Görlitz / Zgorzelec Nationale Geschichten werden geschrieben, interpretiert und vermittelt. Unsere Vorstellungen davon werden u.a. durch Schulbücher, Filme, Nationalfeiertage, Gedenkstätten / Denkmäler / Museen usw. beeinflusst. Wir wissen von einigen Ereignissen mehr, andere geraten in Vergessenheit. Außerdem haben wir unsere eigene Meinung darüber, beispielsweise, weil wir an den Ereignissen selbst teilgenommen haben oder davon betroffen sind. Welche historischen Selbstverständlichkeiten stecken in den Köpfen der Polen und Deutschen in den Grenzstädten Görlitz und Zgorzelec? Die Teilnehmer des Miniprojekts haben die Möglichkeit, in Form einer Umfrage die wichtigsten Geschichtsbilder der jeweiligen Nation zu erfahren. Interessant wäre es, zu beobachten, ob die persönlichen Erinnerungen mit den nationalen/allgemein gültigen Erinnerung und der der anderen Menschen übereinstimmen. Oder ruft das Ereignis / die Person eher trennende Erinnerungen hervor? Als Ergebnis kann ein Artikel oder mehrere fürs Mitostmagazin verfasst werden.
Sprachanimation / Sprachkurse
Kreativer Workshop "Ver-eins-deutsch" Ge-schäfts-ord-nung, Vor-stands-be-schluss, Mit-glie-der-ver-samm-lungs-pro-to-koll: Was die Kommunikation in Vereinen angeht, ist die deutsche Sprache reich an komplizierten Worten mit vielen Silben. Als kreative Einführung dazu biete ich einen Workshop an, in dem wir einen Sprechgesang umschreiben. Viele schöne vereinsdeutsche Silben werden gesammelt, neu auf die Stimmen verteilt und der Sprechgesang eingeübt. Wenn es klappt, dann können wir auch die Mitgliederversammlung ein wenig auflockern. Ver-samm-lungs-lei-tung, auf-ge-passt! Ort und Zeit siehe Festivalbroschüre!
Tschechisch 1: Ein Überblick über das graphische und phonetische System, wichtige Phrasen und Wendungen anhand verschiedener Tandem-Spiele. Ort und Zeit siehe Festivalbroschüre!
Tschechisch 2: Was Tschechisch mit Seefahren zu tun hat? Was die lustigen Kreise, Häkchen und Striche auf den Buchstaben zu bedeuten haben? Wie man auch ganz ohne Vokale auskommt? Tschechisch-Basics und Kuriositäten auf spielerische Weise. Ort und Zeit siehe Festivalbroschüre!
Polnisch: Die Polen freuen sich über jedes polnische Wort von Dir! Deswegen werden wir in dem Crash-Kurs für Polnisch versuchen, die Basisphrasen zu lernen – damit wir uns auf den Straßen von Zgorzelec nicht auf die Zunge beißen müssen. Spielerisch, stressfrei und doch intensiv werden die üblichen Situationen in der Fremdsprache erfasst sowie die Besonderheiten des Polnischen erklärt, inklusive Zungenbrechern. Landeskundliches wird ebenfalls nicht fehlen. Ort und Zeit siehe Festivalbroschüre!
Miniprojekte
Knopffabrik – Brückenschlag durch Hingucker In der Knopffabrik gestalten die Teilnehmer getreu dem Festivalmotto „Inspiration Alltag“ Buttons aus Zeitungsschnipseln, Prospekten, Tapeten, Verpackungen, Fotos, Postkarten, Blumen und Pflanzen, Federn, Stoffresten usw. Auf einem Kreativmarkt in der Görlitzer Innenstadt oder festivalintern könnten die Buttons zum Materialpreis verkauft oder gegen etwas anderes eingetauscht werden.
Be(k)lebte Stadt Sticker verwandeln jeden Stromkasten in ein Medium. Nach einer kreativen Vorbereitungsphase werden verschiedene MitOst-Aufklebersprüche entwickelt. Die Texte können direkt Bezug zu Görlitz nehmen, provokante Fragen stellen, persönliche Wünsche äußern und interessante Vorschläge machen. Man könnte den Görlitzern/Zgorzelecern per Aufkleberspruch einige Brocken der Nachbarsprache beibringen. Wer keine eigenen Ideen hat, kann die Görlitzer/Zgorzelecer zum „anderen Stadtteil“ interviewen und dann interessante Statements abdrucken und verkleben. MitOst hinterlässt Spuren im öffentlichen Raum!
Unsichtbares Theater Unsichtbares Theater ist ein Erlebnis, bei dem der Akteur mitunter zum Zuschauer wird und der Zuschauer zum Akteur - auch, wenn er es unter Umständen niemals erfährt. Er erlebt etwas, aber für ihn ist es kein Theater. Beispiel: Ein “Schauspieler“ fährt Straßenbahn und bestellt sich über ein uraltes Telefon einen Kaffee, den ihm ein anderer „Schauspieler“ an der nächsten Haltestelle wie selbstverständlich serviert. Andere „Schauspieler“ beginnen mit den „Zuschauern“ – Fahrgästen - ein Gespräch über ... vielleicht ... wunderbare Alltäglichkeiten oder alltägliche Wunder? Die Teilnehmer lernen zu improvisieren, in unterschiedlichsten Situationen aufeinander zu reagieren, lernen einander und im eigentlichen Sinne sich selbst ein wenig besser kennen. Unsichtbares Theater stammt aus Lateinamerika und war politisch motiviert.
„Alltag inspiriert“ – ein Kunstprojekt Alltägliche Gegenstände in eine Skulptur verwandeln, sich von Kleinigkeiten inspirieren lassen, miteinander agieren, ohne Worte - nur durch Kunst. Wie können wir den Alltag in Kunst fassen? Wie erschaffen wir zusammen etwas? Was tun, wenn andere etwas verändern, was wir selber aufgebaut haben? Diesen Fragen wollen wir praktisch nachgehen und uns überlegen: Wie können wir Kunst in unsere (MitOst-)Arbeit einbauen? Was steckt hinter der Kunst? Was können wir über uns selbst lernen? Alles, was ihr braucht, ist Lust auf Kreativität und etwas Warmes zum Anziehen, denn wenn es nicht in Strömen regnet, bauen wir unser Kunstwerk draußen...
Plakate entwerfen, gestalten, machen! Plakate und Faltblätter, Anzeigen und Visitenkarten, Projektberichte und Präsentationen müssen designed und layoutet werden - ob in Papierform oder digital. Wie man das technisch und mit ästhetischem Anspruch macht, lernen die Teilnehmer im theoretischen Teil des Workshops. Im Rahmen eines Miniprojektes erstellen sie dann selbst einige Plakate, mit denen dann etwa die Festivalzentrale geschmückt werden kann.
MOE-Stadt Auf einem großen Blatt Papier entsteht Schritt für Schritt eine urbanisierte Landschaft. Die „Künstler“ sind die MitOst-Mitglieder und interessierte Menschen aus Görlitz/Zgorzelec. Sie schaffen gemeinsam (hinter einander) ein Kunstwerk. Jeder malt etwas von seinem Ort, integriert seinen Beitrag ins gesamte Bild und benutzt dabei alle möglichen Mittel.
Nationale und individuelle Erinnerung der Einwohner von Görlitz / Zgorzelec Nationale Geschichten werden geschrieben, interpretiert und vermittelt. Unsere Vorstellungen davon werden u.a. durch Schulbücher, Filme, Nationalfeiertage, Gedenkstätten / Denkmäler / Museen usw. beeinflusst. Wir wissen von einigen Ereignissen mehr, andere geraten in Vergessenheit. Außerdem haben wir unsere eigene Meinung darüber, beispielsweise, weil wir an den Ereignissen selbst teilgenommen haben oder davon betroffen sind. Welche historischen Selbstverständlichkeiten stecken in den Köpfen der Polen und Deutschen in den Grenzstädten Görlitz und Zgorzelec? Die Teilnehmer des Miniprojekts haben die Möglichkeit, in Form einer Umfrage die wichtigsten Geschichtsbilder der jeweiligen Nation zu erfahren. Interessant wäre es, zu beobachten, ob die persönlichen Erinnerungen mit den nationalen/allgemein gültigen Erinnerung und der der anderen Menschen übereinstimmen. Oder ruft das Ereignis / die Person eher trennende Erinnerungen hervor? Als Ergebnis kann ein Artikel oder mehrere fürs Mitostmagazin verfasst werden.
Sprachanimation / Sprachkurse
Kreativer Workshop "Ver-eins-deutsch" Ge-schäfts-ord-nung, Vor-stands-be-schluss, Mit-glie-der-ver-samm-lungs-pro-to-koll: Was die Kommunikation in Vereinen angeht, ist die deutsche Sprache reich an komplizierten Worten mit vielen Silben. Als kreative Einführung dazu biete ich einen Workshop an, in dem wir einen Sprechgesang umschreiben. Viele schöne vereinsdeutsche Silben werden gesammelt, neu auf die Stimmen verteilt und der Sprechgesang eingeübt. Wenn es klappt, dann können wir auch die Mitgliederversammlung ein wenig auflockern. Ver-samm-lungs-lei-tung, auf-ge-passt! Ort und Zeit siehe Festivalbroschüre!
Tschechisch 1: Ein Überblick über das graphische und phonetische System, wichtige Phrasen und Wendungen anhand verschiedener Tandem-Spiele. Ort und Zeit siehe Festivalbroschüre!
Tschechisch 2: Was Tschechisch mit Seefahren zu tun hat? Was die lustigen Kreise, Häkchen und Striche auf den Buchstaben zu bedeuten haben? Wie man auch ganz ohne Vokale auskommt? Tschechisch-Basics und Kuriositäten auf spielerische Weise. Ort und Zeit siehe Festivalbroschüre!
Polnisch: Die Polen freuen sich über jedes polnische Wort von Dir! Deswegen werden wir in dem Crash-Kurs für Polnisch versuchen, die Basisphrasen zu lernen – damit wir uns auf den Straßen von Zgorzelec nicht auf die Zunge beißen müssen. Spielerisch, stressfrei und doch intensiv werden die üblichen Situationen in der Fremdsprache erfasst sowie die Besonderheiten des Polnischen erklärt, inklusive Zungenbrechern. Landeskundliches wird ebenfalls nicht fehlen. Ort und Zeit siehe Festivalbroschüre!
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