Auf dieser Seite findet ihr alle bisher von euch eingereichten Ideen für mögliche Miniprojekte, die im Rahmen der PNWS auf dem Festival durchgeführt werden könnten. Diese Ideen werden in der Open Space-Veranstaltung am Donnerstag nochmals vorgestellt, Interessierte können dann gleich vor Ort Projektgruppen bilden. Eine Anmeldung vor dem Festival ist also nicht möglich! Wie gesagt: Diese Vorschläge sind nur I d e e n - was dann daraus wird, entscheidet ihr. Wir hoffen auf viele weitere Ideen für Projekte, die ihr am Donnerstag spontan im Open Space vorstellen und dann im Team bis Freitag durchführen könnt. Vorschläge im Vorfeld nimmt Ulrike Würz gerne entgegen: u.wuerz(at)web.de.
K n o p f f a b r i k
Idee: Sebastian Gaudigs
In der Knopffabrik gestalten die Teilnehmer getreu dem Festivalmotto „Inspiration Alltag“ Buttons aus Zeitungsschnipseln, Prospekten, Tapeten, Verpackungen, Fotos, Postkarten, Blumen und Pflanzen, Federn, Stoffresten usw. Auf einem Kreativmarkt in der Görlitzer Innenstadt oder festival-intern könnten die Buttons zum Materialpreis verkauft oder gegen etwas anderes eingetauscht werden.
B e ( k ) l e b t e S t a d t
Idee: Sebastian Gaudigs
Sticker verwandeln jeden Stromkasten in ein Medium. Nach einer kreativen Vorbereitungsphase werden verschiedene MitOst-Aufklebersprüche entwickelt. Die Texte können direkt Bezug zu Görlitz nehmen, provokante Fragen stellen, persönliche Wünsche äußern und interessante Vorschläge machen. Man könnte den Görlitzern/Zgorzelecern per Aufkleberspruch einige Brocken der Nachbarsprache beibringen. Wer keine eigenen Ideen hat, kann die Görlitzer/Zgorzelecer zum „anderen Stadtteil“ interviewen und dann interessante Statements abdrucken und verkleben. MitOst hinterlässt Spuren im öffentlichen Raum!
P l a k a t e e n t w e r f e n , g e s t a l t e n , m a c h e n !
Idee: Mascha Shamaeva
Plakate und Faltblätter, Anzeigen und Visitenkarten, Projektberichte und Präsentationen müssen designed und layoutet werden - ob in Papierform oder digital. Wie man das technisch und mit ästhetischem Anspruch macht, lernen die Teilnehmer im theoretischen Teil des Workshops. Im Rahmen eines Miniprojektes erstellen sie dann selbst einige Plakate, mit denen dann etwa die Festivalzentrale geschmückt werden kann.
„A l l t a g i n s p i r i e r t “ - E i n K u n s t p r o j e k t"
Idee: Henriette Kötter
Alltägliche Gegenstände in eine Skulptur verwandeln, sich von Kleinigkeiten inspirieren lassen, miteinander agieren, ohne Worte - nur durch Kunst. Wie können wir den Alltag in Kunst fassen? Wie erschaffen wir zusammen etwas? Was tun, wenn andere etwas verändern, was wir selber aufgebaut haben? Diesen Fragen wollen wir praktisch nachgehen und uns überlegen: Wie können wir Kunst in unsere (MitOst-)Arbeit einbauen? Was steckt hinter der Kunst? Was können wir über uns selbst lernen? Alles, was ihr braucht, ist Lust auf Kreativität und etwas Warmes zum Anziehen, denn wenn es nicht in Strömen regnet, bauen wir unser Kunstwerk draußen...
U n s i c h t b a r e s T h e a t e r
Idee: Frank Weisse
Unsichtbares Theater ist ein Erlebnis, bei dem der Akteur mitunter zum Zuschauer wird und der Zuschauer zum Akteur - auch, wenn er es unter Umständen niemals erfährt. Er hat etwas erlebt, aber für ihn war es kein Theater. Beispiel: Ein “Schauspieler“ fährt Straßenbahn und bestellt sich über ein uraltes Telefon einen Kaffee, den ihm ein anderer „Schauspieler“ an der nächsten Haltestelle wie selbstverständlich serviert. Andere „Schauspieler“ beginnen mit den „Zuschauern“ – Fahrgästen - ein Gespräch über ... vielleicht ... wunderbare Alltäglichkeiten oder alltägliche Wunder?
Die Teilnehmer lernen zu improvisieren, in unterschiedlichsten Situationen aufeinander zu reagieren, lernen einander und im eigentlichen Sinne sich selbst ein wenig besser kennen.
Unsichtbares Theater stammt aus Lateinamerika und war politisch motiviert.