„E u r o p a - L a n d k a r t e d e s
G e d a n k e n a u s t a u s c h e s“
In ihren Vorträgen verfolgten die Teilnehmer des MitOstForum die Auswirkungen des europaweiten Ideentransfers bei Tischner und Philosophen wie etwa Max Scheler, Simone de Beauvoir oder Roman Ingarden. Im Anschluss an die Referate wurden Parallelen und Unterschiede zwischen den verschiedenen Konzepten diskutiert. Die Wechselwirkungen wurden auf einer „Europa-Landkarte des Gedankenaustausches“ festgehalten, die zusammen mit den Referaten in einem Sammelband veröffentlicht werden soll.
Das MitOstForum Philosophie untersuchte nicht nur den wissenschaftlichen Austausch über Grenzen hinweg. Es praktizierte ihn zugleich durch das Zusammentreffen von Teilnehmern aus mehreren mittelosteuropäischen Ländern, deren Kooperation durch die persönlichen Kontakte initiiert werden sollte. So gab es einen lebhaften Austausch über unterschiedlichen Strukturen und Bedingungen in den Herkunftsländern der Teilnehmer – in Slowenien, Polen, der Ukraine, Lettland und Deutschland. Alle Teilnehmer verfügten über gute Deutschkenntnisse, so dass die Verständigung während der Diskussionen wie auch am Rande des Forums keine Probleme bereitete.