Fortbildungen, Jobs, PraktikaLiebe Alumni, das Internet hilft am schnellsten bei der Recherche nach den spannendsten Praktika, den tollsten Studienorten und den exotischsten Jobs. Deshalb gaben manche Alumni (Heuss-Kollegiaten) sich Mühe, um diese Datenbank zusammenzustellen. Die Liste aktualisiert sich ständig, bitte alle neuen Links, die Ihr entdeckt und mit anderen Alumni teilen wollt, an Maria Shamaeva ( thk(at)mitost.de ) schicken. Vergesst nicht: Sich um ein Stipendium zu bewerben ist oft gar nicht so aufwändig, wie es scheint. Weil viele das Angebot nicht kennen oder den Papierkram scheuen, sind die Bewerberzahlen mitunter erstaunlich niedrig… Wir wünschen Euch viel Erfolg bei der Recherche! P r a k t i k a i m A u s l a n dMost-Praktikumsbörse für Studenten und Absolventen aus Mittel- und Osteuropa und Berliner und Brandenburgische Unternehmen. Die Gesellschaft InWEnt – hervorgegangen aus der Carl- Duisberg-Gesellschaft und der Deutschen Stiftung für internationale Entwicklung – richtet sich mit ihren Programmen vor allen an Studenten und Absolventen technischer und wirtschaftlicher Fächer, aber auch an Nachwuchs-, Fach- und Führungskräfte. InWEnt legt Wert auf Eigeninitiative bei der Suche nach einem Praktikumsplatz. Die Gesellschaft fördert Praxissemester, Career Trainings, Praktikantenprogramme und Sprachkurse. In Zusammenarbeit mit den deutschen Auslandskammern (AHKs) bietet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHT) Praktika sowie Aus- und Weiterbildungsprogramme an. Pro Jahr vermittelt der DIHT 300 Praktikanten ins Ausland, ein Teil macht bei der AHK ein Praktikum, ein Teil geht gegen eine Vermittlungsgebühr zu Unternehmen. Die Nachfrage ist hoch, deswegen frühzeitig bewerben!!! Famulaturen für Mediziner vermittelt der deutsche Famulantenaustausch (dfa). Weltweit kümmert sich die studentische Organisation um Famulaturplätze, die Beantragung der Fahrtkostenzuschüsse und die Betreuung der Studenten: Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) organisiert mit dem Carlo-Schmidt-Programm Praktika bei Institutionen wie dem Generalsekretariat der Vereinten Nationen in New York oder der Weltgesundheitsorganisation WHO. Auf 73 Plätze kommen rund 450 Bewerbungen, das Programm ist offen für alle Fachbereiche. Besonders beliebt ist die EU-Kommission. Das Programm fördert auch Bewerber, die sich eine Praktikumszusage selbst besorgt haben. In über 80 Ländern hilft die intarnationale Studentenorganisation AIESEC mit 700 Lokalkomitees Studenten aller Fachrichtungen beim Auslandspraktikum vor allem im Wirtschaftsbereich. Die 65 Komitees in Deutschland organisieren die Aufenthalte durch Austauschprogramme. Natur- und Ingenieurwissenschaftler wenden sich an IAESTE, die International Association for the Exchange of Students for Technical Experience. Die Organisation vermittelt und betreut Praktika für Studierende weltweit. Sie sorgt neben der Stelle für die Unterkunft im Gastland und ein Rahmenprogramm. STEP ist das internationale Praktikantenaustauschprogramm von ELSA, der European Law Students´ Association. Hunderte Jurastudenten lernen Rechtssysteme anderer Länder kennen. Die Praktikumsplätze sind bezahlt, Elsa-Gruppen helfen vor Ort. Das Netzwerk für Abiturienten, Studierende und Berufstätige bietet verschiedene Informationen über Auslandsstudium, Studienplätze und Praktikumsmöglichkeiten. Dialog deutscher und russischer Ökonomen bietet drei Verweise auf Praktika-Seiten. J o b b ö r s e n i m I n t e r n e tUnter "Karriere“ gibt es jede Woche über 10 000 neue Stellenangebote - deutschlandweit, die wichtigsten Stellenbörsen und Zeitungsanzeigen kann man mit einem Klick durchsuchen. In diesem Magazin findet man zahlreiche Perspektiven für Beruf und Arbeitsmarkt. Erkundungen in der Welt von Beruf und Arbeit und Anregungen für die Berufswahl sind unter Der Jobturbo wurde für die erfolgreiche Stellensuche weiter verbessert und bietet ab sofort einen neuen Suchweg: Klicken Sie auf ein Berufsfeld, wenn Sie alle Arbeitsangebote in diesem Bereich sehen möchten. Die wichtigsten Internet-Jobbörsen hat das Portal C.E.S.A.R. zusammengefasst. Bis auf wenige Ausnahmen sind die vorgeschlagenen Links annehmbar – Arbeitsämter, branchenspezifische Jobbörsen, das Staatssekretariat für Wirtschaft in der Schweiz, der Trienter Arbeitservice. Neben Informationen zum Arbeiten in Europa hält Eurojobs Hunderte Jobangebote bereit. Die Seite ist schnell, die Jobs lassen sich nach Land, Arbeitsmarktsektor oder Stichwort auswählen: Angeblich 176 000 Jobs weltweit bietet Worldwidejobs. Übersichtlich und leicht verständlich führt der Weg direkt zu den Stellenanzeigen der Unternehmen, ohne Zwischenschritte und Wartezeiten. Hier bieten Unternehmen aus aller Welt ihre Stellen an und Praktika gibt es auch. Der nach eigenen Angaben weltweit größte Jobmarkt kommt aus den USA. Bei America`s Job Bank klickt man sich bis zur Adresse des Arbeitsgebers durch, dem man dann nur noch seinen Lebenslauf und die üblichen Unterlagen schicken muss. Jeden Tag kommen Tausende Jobs hinzu, die bürokratischen Hürden müssen die Interessierten allerdings allein nehmen. Einfach regelmäßig reinschauen – hier findet man immer wieder aktuelle Angebote, mit der richtigen Suchstrategie findet man seinen Traumjob. StepStone bietet Jobsuchenden fünf Channels für die Bereiche Uni & Berufsstart, Ingenieurwesen, IT & Telekommunikation, Finanzwesen und Sales & Marketing. Auf diesen Seiten finden Interessierte neben aktuellen Jobs, Bewerbungstipps, berufsbezogene Weiterbildungsangebote, kostenlose Gehaltsvergleiche sowie ausgewählte Recruiting-Events. Insbesondere auf dem Channel Uni & Berufsstart gibt es zahlreiche Informationen und Tipps zum Einstieg ins Berufsleben - eine Plattform für Studierende jeder Fachrichtung. StepStone ist insgesamt mit 3,5 Millionen Besuchen qualifizierter Fach- und Führungskräfte und mehr als 30.000 aktuellen Stellen eine der größten Online-Jobbörsen in Deutschland. S t u d i e r e n i m A u s l a n dDer Hochschulkompass, den die Hochschulrektorenkonferenz erstellt, ist eine gewaltige Suchmaschine für Studiengänge im In- und Ausland. Man kann nach Staaten, ausländischen Hochschulen und an den Kooperationen beteiligten deutschen Hochschulen suchen – mit wenigen Klicks erhält man vielfältige Informationen, unter anderem zu Sachgebieten, Anerkennungsfragen, Studienprogrammen und Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Auf der Homepage des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, finden sich – übersichtlich angeordnet – eine Vielzahl europäischer Bildungsprogramme. Die Hochschuldatenbank informiert ausführlich über internationale Studienangebote und Abschlussmöglichkeiten. Wer ein Studium im Ausland plant, sollte die Bafög-Bürokratie nicht scheuen. Für Auslandsaufenthalte ist es oft leichter, Bafög zu bekommen. Es bezuschusst Reise- und Studienkosten, hat höhere Sätze und lässt sich mit Stipendien kombinieren. Ein Fulbright- Stipendium ist eine besonders angesehene Möglichkeit, um sein Studium in den USA zu finanzieren. Die Bewerbung ist schwierig und aufwändig. Ist man aber erst einmal dabei, gibt es neben der Krankenversicherung und einem Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten vor allem ein gut ausgebautes Netzwerk vor ehemaligen Stipendiaten, das den Berufseinstieg erleichtern kann. Erasmus ist ein Teilprogramm von Sokrates, dem EU-Aktionsprogramm für grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Es gibt relativ wenig Geld, dafür erkennt die Heimatuniversität die Scheine und Prüfungen in der Regel an und die Studiengebühren entfallen. Erster Kontakt ist immer das akademische Auslandsamt an der eigenen Hochschule. Die Deutsch-Französische Hochschule fördert binationale Aufbaustudiengänge, an deren Ende zwei nationale Abschlussdiplome stehen. In der Regel absolvieren die Studenten an jeder Partnerhochschule zwei Semester, die DFH gewährt monatliche Mobilitätsbeihilfen von maximal 307 Euro. Im laufenden Universitätsjahr unterstützt die DFH sechs Aufbaustudiengänge, im nächsten kommen weitere hinzu. Derzeit existieren Kooperationen der Unis Bremen, Karlsruhe, Freiburg, Münster und Reutlingen mit französischen Partnern. Neben anderen Projekten gewährt die DFH auch Mobilitätsbeihilfen für Doktoranden, die an von der DFH geförderten Kooperationen zwischen Ecoles doktorales und Graduiertenkollegs teilnehmen. S t i p e n d i e n f ü r A b s o l v e n t e nSozial- und geisteswissenschaftler forschen mit Hilfe eines Stipendiums des kennan Institute in Washington, D.C., zum Thema ehemalige Sowjetunion in dessen Bücherei oder Archiv. 100 US-Dollar pro Tag helfen, das teure Bücherwühlen zu finanzieren. Per E-Mail, Fax oder post bewerben sich die Forscher mit einer kurzen Beschreibung ihres Vorhaben. Nachwuchswissenschaftler, die in den Ländern Zentral- und Osteuropas, in der früheren Sowjetunion oder der Mongolei unterrichten möchten, wenden sich an das Civic Education Project (CEP). Es vergibt Stipendien an Postgraduierte und Promovierte aus den Sozial-, Rechts- und Medienwissenschaften. Eine Ausbildung in Paris, Stuttgart und Montreal bietet das Collège des Ingénieurs (CDI) herausragenden Absolventen der Ingenieur- und Naturwissenschaften. Die Non-Profit-Organisation bildet zukünftige Manager in Kooperation mit Unternehmen wie Renault, Hewlett, Packard, Shell oder Siemens aus. Die Absolventen bekommen zudem eine finanzielle Unterstützung. Leider muss man sich mit 1500 Mitbewerbern um die 75 Plätze streiten. Managementnachwuchs zieht das Tchibo-Stipendienprogramm heran, das von der Studienstiftung des deutschen Volkes verwaltet wird. Es fördert MBA-Vorhaben von Absolventen aller Fachrichtungen, die die Aufnahme an einer der führenden ausländischen MBA-Hochschulen und das Konzept für ein Forschungsprojekt nachweisen. Das Programm unterstützt die Ausbildung einmalig mit 25 000 Euro. |
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