2005



Seminarwochenende Life-Work-Planning

Seminarwochenende: 14.-16. Januar 2005 in Potsdam

Projektleiterinnen:
Anette Meister/ Anja Kretzer/ Christine Brieger

Teilnehmer/Innen: insgesamt 21 ehemalige Lektoren der Robert Bosch Stiftung (vgl. Teilnehmerliste). Teilnahmevoraussetzung war neben der Lektorentätigkeit eine MitOst-Mitgliedschaft.

Projektziele

  • Informieren über einen neuen Ansatz zu Berufsplanung und –weiterentwicklung
  • Möglichkeiten aufzeigen, wie L/WP-Strukturen beim beruflichen Ein- bzw. Umstieg dienen
  • Wichtige Kompetenzen vermitteln für selbstorganisiertes und selbstgesteuertes Lernen
  • Lebensbegleitende Kompetenzen und Qualifikationen bewusst und mitteilbar machen sowie Konzentration auf Fähigkeiten/Interessen
  • Erfahrungen austauschen und dadurch das Netzwerk der Boschalumni pflegen und ausbauen


Feedback der Teilnehmenden

Meine Motivation mich anzumelden waren:
- die Methode kennen lernen
- Anregungen, Ideen für meine nächsten beruflichen Schritte bekommen
- mal wieder mit Mitost/Bosch-Leuten zusammensein
Den Zugang der Methode finde ich sehr gut: Fähigkeiten, Interessen und Randbedingung ausarbeiten und diese zusammenbringen / das Ganze in der Gruppe bzw. Kleingruppe zu tun, ist wunderbar (vor allem auch der wunderbare Nebeneffekt sich über das Erzählen von persönlichen Geschichten besser kennen zu lernen). (...)
Die Seminarleiterin fand ich ganz locker und teilweise witzig, manchmal etwas flapsig. Meiner Meinung nach hätte etwas mehr Zug in dem Ablauf sein können, die Zeit hätte noch besser genutzt werden können. (…)
Seminarort (sehr schönes und gemütliches Gästehaus!!!) und Seminarrahmen waren prima, Potsdam war meiner Meinung nach eine gute Wahl. Ich habe in den vergangenen zwei Tagen viel über mich erfahren und denke schon, dass ich davon ausgehend jetzt besser nach meinem "Traumjob" suchen kann. (…)
Das Seminar hat mir sehr gut gefallen - vielen Dank, dass Ihr das so toll organisiert habt!!! (…)
das war ein schönes Wochenende, von dem ich sicher sehr viel profitiert habe - so scheint es mir jedenfalls auch heute noch, drei Tage später. – (…) Das war doch wirklich eine sehr gute Idee.

Abschließende Bemerkung

Das Seminarwochenende kann v.a. unter den Aspekten Weiterbildung und Vernetzung der Ehemaligen als sehr erfolgreich gewertet werden. Zum einen wurde ein Fortbildungsbedarf bei den Ehemaligen ausgelotet und bedient, andererseits fand das Seminar aus allen Jahrgängen Zuspruch. Es konnte somit ein breites Alumni-Publikum angesprochen werden. Der Vernetzungsgedanke kam hierbei voll zum Tragen.

EINKLANG – ein Körper- und Stimmtraining

Seminarwochenende: 9.-10. April 2005 in Berlin

Projektleiterinnen:
Anette Meister/ Anja Kretzer/ Christine Brieger

Teilnehmerzahl: 15
Zielgruppe: Alumni des Lektorenprogramms, die gleichzeitig MitOst-Mitglieder sind

Kurzbeschreibung des Projekts
Eine trainierte Stimme, freies und ausdruckvolles Sprechen sind die besten Voraussetzungen für ein überzeugendes Auftreten. Bei einer Präsentation, Rede oder Verhandlung hat unsere Stimme einen fünfmal so großen Anteil am Gesamteindruck wie der vorgetragene Inhalt. Unsere Stimme spielt außerdem eine wichtige Rolle bei unserer Wirkung auf die Zuhörer. Unsere Stimme ist unsere Visitenkarte. Sie offenbart unsere innere Verfassung, unsere Kraft und unsere Schwäche, transportiert Gefühle und Überzeugungen oder versagt, wenn es drauf ankommt...

Zum Training gehört der richtige Atem, das Ausloten unserer körperlichen Resonanzräume und Spannungsverhältnisse. Die Arbeit an der Artikulation, soll einhergehen mit der Sensibilisierung des Gehörs, des Raumempfindens und des Empfängerbezuges. Basis hierfür ist ein spezielles Körperstimmtraining. Durch Körperübungen wird die Stimme vorsichtig bis an ihre Grenzen geführt. Der ganze Körper wird zum Klang- und Resonanzraum. Die Stimme gewinnt an Volumen, Transparenz, Farbigkeit und Glanz.

Am körperlichen Stimmbildungsprozess zu arbeiten, heißt am Wohlbefinden zu arbeiten, denn gesunde Stimmen klingen angenehm und angenehme Stimmen sind gesund und überzeugend. Deshalb sind Enthusiasmus und Kreativität Grundbedingung für das Gelingen des Seminars.
Alle Übungen sind interaktiv, spielerisch, prozessorientiert.

Sich selbst präsentieren im beruflichen Kontext - ein Praxisseminar

Seminarwochenende: 8./ 9. Oktober 2005 in Berlin

Projektleiterinnen:
Anette Meister/ Anja Kretzer/ Christine Brieger

Teilnehmerzahl: 15
Zielgruppe: Alumni des Lektorenprogramms sowie "Völkerverständigung macht Schule", die gleichzeitig MitOst-Mitglieder sind

Kurzbeschreibung des Projekts

Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck, sagt man. Und oft genug hängt unser Fortkommen von diesem ersten Eindruck ab. Unsere Leistungen fallen dabei laut Aussagen von Personalmanagern nur zu einem Drittel ins Gewicht. Zu einem weiteren Drittel zählen persönliche Ausstrahlung und Auftreten. Jemand, der sich selbst sicher und sympathisch präsentieren kann, wird auch die Firma in dieser Weise nach außen vertreten, das ist die Hoffnung, die man damit verbindet. Das verbleibende Drittel misst man den Sozialen Kompetenzen und Kommunikationsfähigkeit bei. Das Urteil über uns fällt unser Gegenüber bewusst oder unbewusst innerhalb der ersten 5 Minuten der Begegnung. Wie also schaffen wir es, einen guten ersten Eindruck zu machen, unsere Stärken ins rechte Licht zu setzen, ohne arrogant zu wirken, uns selbst zu präsentieren, ohne unbescheiden zu erscheinen? Der Schlüssel zu einem selbstbewussten Auftreten liegt im Wort: sich seiner Selbst und der Situation bewusst sein.

Im Seminar werden wir uns also beschäftigen mit Selbstwahrnehmung und Feedback, Körpersprache und Präsenz, Kommunikation und Präsentation. Ein wesentlicher Bestandteil der praktischen Übungen wird der Perspektivwechsel und der Rollentausch sein. Herauskommen soll für jeden Teilnehmer ein Gewinn an selbstbewusster und offener Sicherheit im Umgang mit öffentlichen Auftritten im Unbekannten.