deutsch-russisches FilmprojektProduktion und Präsentation eines kurzen Spielfilms
ProjektbeschreibungZiel des Projektes ist die Produktion eines fiktionalen Kurzfilms (ca. 15- 20 Min.), der die ersten Erfahrungen zweier Jugendlicher im Ausland thematisiert. Teilnehmer aus St. Petersburg und Berlin werden gemeinsam das Projekt realisieren. Geplant sind Dreharbeiten im Frühjahr 2003, jeweils eine Woche in Petersburg und Berlin, und ein zweiwöchiges Schnittseminar im Sommer 2003 in Potsdam- Babelsberg. Danach soll der fertige Film auf verschiedenen Filmfestivals in Deutschland und Russland ausgestrahlt werden. Der Film zeigt einen Ausschnitt aus dem Leben zweier Jugendlicher, die gerade im Ausland angekommen sind und beobachtet ihre ersten Versuche sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Sergej kommt aus St. Petersburg nach Berlin, um dort Geschichte zu studieren. Sandra aus Berlin reist nach Petersburg um ihr freiwilliges soziales Jahr in einem Kinderheim abzuleisten. Für beide ist es das erste Mal, dass sie ihre Heimat verlassen und sie sich im Ausland zurechtfinden müssen. Besonders die Sprache bereitet beiden große Schwierigkeiten, die sie mit scheinbar 2 unlösbaren Problemen konfrontiert. Ob beim Einkaufen oder bei der Post - das anfängliche Nichtverstandenwerden führt zu Verwechslungen und Mißverständnissen, aus denen jedoch beide lernen. Der Film beschäftigt sich mit Situationen, die jeder, der einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich hat, schon einmal erlebt hat: die Konfrontation mit einer neuen Kultur und Sprache; auf sich alleine gestellt sein in einer fremden Umgebung; das Knüpfen der ersten Kontakte und Freundschaften. In teils skurrilen, teils dramatischen Szenen möchte der Film diese Augenblicke deutlich machen, versuchen ein ganz bestimmtes Lebensgefühl zu vermitteln. Die Handlung pendelt dabei zwischen St. Petersburg und Berlin hin und her und zeigt, dass trotz räumlicher Entfernung und kultureller Unterschiede die Situationen ähnlich sind. Der Film soll zeigen wie wichtig es ist, sich gegenüber einer neuen Kultur zu öffnen und ohne Unvoreingenommenheit auf die Dinge zuzugehen. Besonders Jugendliche ohne Auslandserfahrungen sollen durch das positive Filmbeispiel ermutigt werden, auch einmal einen Auslandsaufenthalt zu wagen. Ein weiterer Aspekt des Projektes ist der Versuch, eine Brücke zwischen St. Petersburg und Berlin zu schlagen, die beiden Städte einander näher zu bringen, sie abseits von Stereotypen und Klischees zu zeigen. Nicht die bekannten Wahrzeichen und schönen Fassaden der Städte sollen als Schauplätze der Filmhandlung dienen. Orte die bisher kaum wahrgenommen wurden wie z. B. die Hinterhöfe der Städte, werden bei den Dreharbeiten einen wichtigen Platz einnehmen. Partner
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