Galizien. Eine literarische Landschaft. Ein trinationales Begegnungsprojekt
ProjektbeschreibungGalizien als literarische Landschaft im doppelten Sinne - zum einen Herkunftsgebiet bekannter Autoren wie Joseph Roth und Manés Sperber, aber in gleicher Weise Motiv, Stoff und Thema nicht allein der deutschsprachigen Literatur - ist insbesondere nach den politischen Umbrüchen von 1989/90 in Mittelosteuropa neu entdeckt worden. Aufgrund zahlreicher literarisch-historischen Veröffentlichungen und Neueditionen "galizischer" Autoren rückt dieser ehemalige multikulturelle Mikrokosmos der k.u.k. Monarchie seit einigen Jahren verstärkt in das öffentliche Bewusstsein. Vom 15. bis 23. Sept. 2005 soll eine Exkursion nach Galizien durchgeführt werden. Dabei werden sich die Projektteilnehmer zunächst in Brünn zum Austausch und Kennen lernen für zwei Tage (14./15. Sept.) treffen, um dann von dort gemeinsam zu einer achttägigen Fahrt in die Westukraine aufzubrechen. Schwerpunkte der Exkursion werden die Städte Lemberg und Czernowitz sein. Ziel des Projektes ist es diese vergessene und verschüttete Landschaft am Rande Europas wieder zu entdecken, und somit "vor Ort" auf Spurensuche nach den besprochenen Autoren und ihren Texten zu gehen. Weiter soll auch die gegenwärtige Rezeption bzw. der Stellenwert dieser erinnerten Landschaft in der heutigen Ukraine thematisiert werden. KontaktWinfried Adam: wadam(at)phil.muni.cz |
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