Europäische Identität im Grenzgebiet der neuen EU-Länder und Nicht-EU-Länder



  • Ort: Odessa, Chisinau, Pecs
  • Zeit: verschoben auf Frühsommer 2006
  • Projektleiter: Oleksandr Perepelytsya

    Projektbeschreibung

    Die Region des Mittelosteuropas ist jetzt im Wandel. Mit dem Eintritt der neuen EU-Länder sind manche Grenzen verlorengegangen, aber die anderen sind noch mehr verstärkt. Das Problem ist besonders scharf, weil diese Grenzen erst nach dem 2. Weltkrieg mehr oder weniger künstlich gezogen wurden. Das Problem der europäischen Identität ist sehr aktuell in dieser Region, insbesondere betreffend die Mitwirkung zwischen den neuen EU-Ländern wie Polen, Ungarn, den Kandidatenländern wie Rumänien und den Ländern, deren Eintritt zur EU gar nicht klar ist sowie die Ukraine und Moldova.

    Alle diese Länder haben lange Traditionen des Mitlebens und der Mitwirkung sowie sind teilweise ethnisch gemischt. Es ist sehr wichtig, dass diese Traditionen jetzt weiter fortgesetzt werden können. Das Ziel des Projekts ist dazu einen Beitrag zu leisten, indem in der Ukraine, Moldova und Ungarn Diskussionen der Fachleute über politische, historische und kulturelle Aspekte des Problems sowie künstlerische Veranstaltungen mit Musik, Dichtung und Tänzen der Region für weite Kreise der Öffentlichkeit organisiert würden.

    Die Vorlesungen und die Dokumentation werden von Fachleuten und Forschern vorbereitet (die Ukraine: Iouri Semenov, Ungarn: Erika Szabo, Moldova:Swetlana Tkatsenko). Teilnehmendes Ensemble: Senza sforzando (Odessa, Ukraine).

    Die Dokumentation zum Thema wird im Internet und als Broschüre publiziert.

    Ausschreibung für die Mitglieder: folgt später